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 Betreff: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Fr 5. Aug 2016, 11:52 
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Foren-Neuling

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Hallo ihr Lieben,
ich finde zu diesem Thema einfach keine Antworten und auch die TÄ können mir da nicht
diese Infos geben, die ich gerne hätte.
Meine Kleine kriegt seit über nem Jahr Forthyron (ich hatte damals eh hier im Forum unseren Verlauf bis dorthin geschrieben) und es geht ihr damit einfach spitze!
Sie ist mittlerweile 3 Jahre alt und war soeben das 4. mal läufig. Die ersten 2 Läufigkeiten hatte sie noch vor der Forthyron Gabe, die anderen beiden eben jetzt wo sie schon das Forthyron kriegt.
Nun geht es ihr super gut soweit, nur eben nach den Läufigkeiten hat sie immer mit ziemlichen Hormonschwankungen und Scheinträchtigkeit zu kämpfen.
Jetzt bin ich (eigentlich eh schon länger) am überlegen, sie im Herbst/Winter kastrieren zu lassen. Meine Gedanken dazu sind: dass wir dann nicht mehr solche Hormonschwankungen vor/während/nach den Läufigkeiten haben und es ihr dann einfach gleichbleibend gut geht!
Nun finde ich zu diesem Thema aber leider keine Erfahrungsberichte...und ich wüde mich doch sehr gerne genau informieren, bevor ich diesen Schritt mit ihr gehe.
Denn meine Angst gegen die Kastration wäre eben, dass sie womöglich nach einer Kastra wieder unsicherer wird? Wir hatten vor der Forthyron Gabe ja sehr mit ihrer Unsicherheit / Angst / Panikanfällen zu kämpfen, die, seit sie gegen die SDU behandelt wird fast gänzlich verschwunden sind. Rein in den Läufigkeits Phasen kommt es zu solchen Phasen.
Ich will ihr also mit einer Kastra was gutes tun und ihr helfen, dass wir diese Probleme gar nicht mehr haben. Würde aber mit den Kopf gegen eine Wand rennen, würde ich genau das Gegenteil hervorrufen und sie würde womöglich durch die Kastra wieder unsicher und ängstlich werden.
Dadurch dass sie die Tabletten ja aber kriegt (dass ich dann nochmals mit der Dosis schauen muss ist mir klar) erhoffe ich, dass es für sie nur postiv sein könnte!

So kompliziert...ich hoffe ihr versteht was ich meine ;-)
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit Kastration bei Hündin die bereits SDU hat und Forthyron kriegt?

Danke!
Lg


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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 22:09 
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Hallo,

ich habe leider (oder zum Glück) keine Erfahrung mit Kastration und Schilddrüse. Kastration wäre für mich allenfalls eine Option, wenn massive Probleme in der Läufigkeit und Scheinschwangerschaft existieren. Bei größeren Hunden handelt man sich oft das Problem der Inkontinenz ein. Wenn einer meiner Hunde ein Angstproblem hat (meine kleine Hündin hat eines aber keine SDU), dann würde ich von einer Kastration absehen.

Aber das hilft Dir vermutlich alles nicht wirklich weiter. Vielleicht hat ja noch jemand, der hier mitliest, Erfahrungen, die weiterhelfen können?

Liebe Grüße
Claudia

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 09:24 
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Foren-Neuling

Registriert: Fr 5. Sep 2014, 14:17
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Danke für deine Antwort und auch für die pn :-) ich werde mich mal dahingehend informieren!
Ich hatte nur gehofft eventuell 1-2 Erfahrungsberichte von Hundehaltern zu erhalten, wie es danach dann
weiter ging...vl liest ja noch jemand Betroffenes mit? :)


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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: So 14. Aug 2016, 04:38 
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Hallo,

ich kann Dir leider auch nicht viel weiterhelfen, denn meine Hündin kam schon recht frisch kastriert zu mir und war von Anfang an ein unsicherer Hund. Nach rd. 2 Jahren nahm die Ängstlichkeit dann zu und ich hatte mehr Informationen über die SDU und konnte erreichen, dass sie substituiert wird. Bestimmte Ängste hat sie nach wie vor stark ausgeprägt, daran hat die Behandlung der SDU nicht viel geändert - die sitzen sicherlich zu tief.

Ich denke, dass das Risiko schon besteht, dass Deine Hündin wieder ängstlicher wird. Man sagt es ja allgemein, dass kastrierte Hündinnen unsicherer werden können. Und nach einer Kastration kann sich meines Wissens durchaus eine SDU entwickeln, die vorher nicht bestanden hat. Wenn die Ängstlichkeit bei einer substituierten Hündin zunimmt, würde ich denken, dass es damit zu tun hat, dass die Eigenproduktion der SD abgenommen hat und man ggf. aufdosieren muss.
Ich habe schon von anderen Hündinnen gelesen, die genau wegen dieser hormonellen Probleme kastriert worden sind. Dass es nachteilig war, davon habe ich nichts gelesen. Es wird aber sicherlich immer vom jeweiligen Hund und seiner körperlichen Reaktion abhängen.

Ich würde die Frage der Kastration auch an der Heftigkeit der Scheinträchtigkeiten festmachen. Wenn es arg ist und Deine Hündin sehr darunter leidet, würde ich trotzdem kastrieren, denn das ist für sie insgesamt alles andere als gut, von den Angstschüben mal abgesehen. Es kann sich z.B. durch das heftige hormonelle Geschehen auch eine gefährliche Gebärmutterentzündung entwickeln, die man nicht unbedingt bemerkt (vor allem bei geschlossener Pyometra), bis es manchmal zu spät ist. Dieses Risiko besteht immer bei stark ausgeprägten Scheinträchtigkeiten, wie ich mitbekommen habe.

LG Petra


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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: So 14. Aug 2016, 15:23 
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Hallo,

eigene Erfahrung habe ich auch nicht, da ich bisher nur Rüden hatte. Astor und Zasko waren nicht kastriert, Lex wurde ein paar Tage, bevor ich ihn übernommen habe, im Tierheim kastriert. Das hat ihm sicherlich nicht gutgetan, was die Unsicherheit angeht. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte die Eierchen noch gehabt. Da bei einer kastrierten Hundin dann aber eher das Testosteron überwiegt, weiß ich nicht genau, wie sich da eine Kastration auf Unsicherheit auswirkt.
Prinzipiell haben die Geschlechtshormone ja vielfältige Wirkungen auf den gesamten Stoffwechsel, nicht nur auf den Geschlechtstrieb. Es gibt ein Buch, dass diese Zusammenhänge sehr detailiert beschreibt von Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck "Kastration und Verhalten beim Hund". Ich hatte es mir mal ausgeliehen und musste es leider zurückgeben, bevor ich es komplett gelesen hatte und habe es mir noch nicht besorgt, obwohl es auf der Bücherwunschliste steht. Da es bei mir aber wieder um einen Rüden ging, habe ich die Hündinnenteile übersprungen... Ich fand es aber recht aufschlußreich.

Liebe Grüße,
Susanne

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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 11:00 
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Meine Tessa ist in Sachen Läufigkeit eher speziell.
Sie war mit 3,5 Jahren erst das erste Mal läufig.
Rückblickend könnte das auch mit einer damals schon bestehenden SDU, erklärbar sein.

Sie war seit dem einmal jährlich Läufig.
Am Anfang wenig scheinträchtig, dann etwas ausgeprägter.

Seit sie Forthyron bekommt ist die Scheinträchtigkeit wieder schwächer und gut auszuhalten.


Sie hat allerdings jetzt seit letztem Jahr ein anders Problem.
Letztes und dieses Jahr (sie wird immer zwischen Dezember und März läufig)
waren 4 Monate nach der Läufigkeit SDU Symptome da.
Der Facharzt meint, dass das schon gut sein kann, dass das mit der Hormonveränderung zusammenhängt.

Aber Kastration würde ich mich nicht trauen.
Ich hätte zuviel Angst, dass dann durch die fehlenden Sexualhormone wieder alles durcheinander gerät.

Das Buch von Udo Ganßloser kann ich auch empfehlen.
Oder du lässt dich direkt von ihm und seinem Team beraten.
http://www.einzelfelle.de/

_________________
Liebe Grüße
Julia und Tessa


Zuletzt geändert von Julessa am Mo 7. Nov 2016, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: SDU Hündin kastrieren lassen?
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 17:52 
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Foren-Neuling
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Hunderasse/n: Schäfi-Mix, Beagle
meine Hündin braucht in den Monaten nach der Läufigkeit immer etwas mehr Forthyron,
sonst hat sie auch SDU-Symptome.

Die Blut-Werte sind in der Hormon-Phase der Scheinträchtigkeit häufig etwas niedriger,
solange man da mit ein wenig Dosisanpassung gegensteuern kann und es dem Hund dann gut geht
sehe ich da auch keinen Grund zur Kastration ...


LG, Ulrike


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