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 Betreff: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2016, 20:52 
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Hallo zusammen!

Mir ist euer Forum im Zusammenhang mit der SDU empfohlen worden und ich hoffe das ihr mir bei ein paar Fragen weiterhelfen könnt.
Wir haben einen 2 1/2 Jahre alten Riesenschnauzerrüden (unkastriert/ Sept. 15 geschipt/ 40kg) der seit seinem 20 LM zunehmend Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Zunächst gingen wir von einer pubertären Phase aus und versuchten über vermehrtes Training diese in den Griff zu bekommen. Dies gelang uns jedoch nicht. Die Verhaltensauffälligkeiten zeigen sich in einer sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne die es fast unmöglich macht mit ihm zu trainieren (häufiges Winseln), sowie unberechenbarer Aggressivität gegen Artgenossen (Rüden und Hündinnen gleichermaßen), Geräuschempfindlichkeit (bei sehr lauten plötzlichen Geräuschen starkes Angstverhalten bis hin zu regelrechter Panik), starkes Hecheln bei geringer körperlicher Beastung, schuppiges Fell welches bereits stark ergraut (Fellfarbe ist schwarz aber bereits von vielen grauen Haaren durchzogen) und sehr langer Regenerationsphase nach Stress. Richtige Entspannung findet der Hund nur im Haus. Durch eine Hundetrainerin wurden wir auf das Krankheitsbild der SDU gebracht und ließen die Werte kontrollieren. Unten sind die Schilddrüsen relevanten Werte aufgeführt. Die restlichen Werte des geriatrischen Profils blieben unauffällig bzw. liegen in den Referenzbereichen.

T3: 45,7 (20-206)
fT3: 3,3 (3,7- 9,2)
T4: 2,3 (1,3-4,5)
fT4: 10,5 (7,7-47,6)
TSH: 0,47 (<0,6)

T3 AK: 6 (<10)
T4 AK: 8 (<20)

Leider ist es schwierig einen TA zu finden, der sich richtig gut mit dem Thema auskennt. Wir haben, da die Werte im unteren Drittel der Referenzbereiche liegen (fT3 sogar darunter), nun mit der Substitution begonnen. Seit 12 Tagen bekommt unser Hund nun Forthyron. Wir starteten mit 5µg/kg (200µg/1xtgl) und erhöhten nach 10 Tagen auf 10µg/kg (200µg morgens und abends). Meine Frage bezieht ich nun auf die Steigerung der Dosis. In welchen Schritten steigert man die Dosis? Bis zu wieviel µg/kg insgesamt steigert man die Dosis und wann kontrolliert man die Laborwerte? Ich bin leider anhand der Fülle von Informationen etwas hilflos #u_nknown# Bis jetzt zeigt sich noch keine wesentliche Verhaltensänderung, insgesamt wirkt er zeitweise ein bisschen weniger gestresst.
Eine weitere Frage bezieht sich auf die Fütterung. Ich habe gelesen, dass bestimmte Futtermittel (Kohl, Mais, etc) die Hormonaufnahme hemmen können. Unser Hund wird gebarft und wir füttern auch Kohl jedoch in geringen Mengen. Sollte man den Kohl lieber weglassen?

Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten!

Beste Grüße
Renate


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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2016, 15:51 
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Hallo Renate,

ich steigere alle 6-10 Tage und bei einem Hund, der neu eingestellt wird, würde ich zunächst bis zu einer Tagesdosis von maximal 40µg/kg Körpergewicht gehen. Wenn der Hund vorher deutliche Anzeichen zeigt, dass er sich wohler fühlt, würde ich zunächst auf einer solchen Dosis bleiben.

Dosiserhöhung: Zuerst die Morgendosis erhöhen und am Tag drauf erst die Abenddosis.

Kontrolle erst bei 14 Tagen stabiler Dosis. Kontrolle würde ich persönlich dann machen, wenn eine "Wohlfühldosis" erreicht ist oder wenn sich Verhalten, Fell oder sonst etwas arg verschlechtert. Am Anfang schwankt das Verhalten oft. Wird zunächst besser und dann wieder schlechter, wenn die Dosis nicht ausreicht.

Hier findest Du meine recht kurze Zusammenstellung der wichtigsten Fragen mit Antworten, die sich viele am Anfang einer Behandlung stellen: http://www.claudiaspike.de/SDU-FAQ.pdf

Liebe Grüße
Claudia

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Zuletzt geändert von claudia+spike am Di 17. Mai 2016, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2016, 20:02 
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Hallo Claudia,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort und auch für deinen Link! Beides ist sehr hilfreich für mich, denn leider stehe ich relativ alleine da mit der Meinung das unser Hund Verhaltensauffälligkeiten aufweisen könnte, die vielleicht durch eine SDU bedingt sein könnten #s_cratch_one-s_head#
Ich werde also zunächst noch ein wenig weiter hoch dosieren und ihn weiter beobachten #s_mile#

Liebe Grüße
Renate


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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 21. Mai 2016, 22:45 
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Hallo..
Mein Name ist Severine und ich häng mich mal ganz frech hier mit ran.. #g_irl_angel#
Ich habe 2 Riesenschnauzer, Rufus und Alina. Bei Alina wurde vor gut 2 Wochen eine SDU diagnostiziert. Sie bekommt seitdem auch Forthyron.
Die Diagnose kam nur, weil ich nach 5monatiger Odyssee die Nase voll hatte..meine TÄ war etwas überfordert..

12/2015 war der T4 bei 1,1 (Norm 1,0-4,0)
Trotz ausgeprägter Klinik regierte meine TÄ nicht, sagte mir nur es wären alle Werte ok. #b9
Ich bestand jetzt auf einer neuen BE.
Werte vom 9.5.
T4 kleiner 0,7
fT4 0,4 (Norm 0,6-3,7)
TSH 0,16
TAK 6%
Leberwerte sind seit Dez etwas angestiegen, MCH ebenfalls, Lymphos penisch.
Ich wusste es nicht besser und bin mit Fortyron lt. TÄ und Waschzettel mit 10 mikrogramm/kg KG eingestiegen, d.h. Alina bekommt mit 30kg jetzt 2x 3/4 Tbl am Tag. Denke das ist suboptimal gelaufen?! Die kahlen Stellen an Bauch und Achseln bekommen schon wieder leichten Flaum und sie ist psychisch besser drauf..aber auch in Ruhe hechelt die Maus noch sehr. Weiss jetzt nicht ob ich mit der Dosis hoch oder runter soll..oder weitermachen..in 2 Wochen ist wieder Termin zur BE.
Ihr Puls ist normal und sie ist auch nicht unruhig. Gassi macht ihr keinen Spass, aber im Garten kaspern, wälzen und wie eine Wildsau grunzen klappt schon wieder super.. #m_ocking#
Ferndiagnosen sind immer schwer..das ist mir klar. Bin nur grad sehr verunsichert..und möchte meine fröhliche Rennsemmel zurück..die letzten Monate war sie nicht mehr mein Mädchen..
Danke und lieben Gruss
Severine mit Riesenschmutzern.. ~hehe~


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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Sa 21. Mai 2016, 23:20 
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Hallo Severine,

scheint aber nach Deiner Beschreibung, dass sie sich jetzt wohler fühlt, bis auf das Hecheln.

Könnte das Hecheln auch andere Ursachen haben? Die deutlich angestiegenen Temperaturen der letzten Tage? I

Wieviele µg bekommt sie? 2x300µg (Forthyron 400) oder 2x600µg (Forthyron 800)?
Und wie lange bekommt sie die Dosis schon?

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: So 22. Mai 2016, 08:12 
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Guten Morgen,
Danke dir Claudia für die schnelle Antwort.. #air_kiss#
Sie bekommt 2x 300 mikrogramm/d. Also 2x eine 3/4 Tbl. Forthyron 400.
Und du hast recht..bis auf das Hecheln und immernoch fehlende Belastbarkeit beim Gassi fühlt sie sich augenscheinlich besser. Gestern fiel mir das Hecheln wieder ab Nachmittag mehr auf..und gestern war auch wirklich nach ein paar kühleren Tagen ein wieder recht warmer Tag in Berlin..heute sollen wir bis 30 Grad kriegen.. #w_acko1#
Jetzt liegt sie hier unterm Küchentisch auf kühlen Fliesen..und atmet normal..
Bin wahrscheinlich nur wieder zu ungeduldig (hab das Gefühl wir kommen 3 Tage 5 Schritte vor, um dann am 6. und 7. Tag wieder 3 Schritte zurückzufallen..). Pfingsten war sie so toll drauf und ich so froh das es endlich aufwärts geht.. Aber Eile mit Weile.. #y_es#
Fühl mich auch etwas verunsichert, und hab überhaupt kein Gefühl mit der Dosisanpassung..hab hier gelesen wie entspannt ihr auf Wetterumschwünge u.ä. mit Dosisveränderungen reagiert..aber denke das wird wahrscheinlich mit der Zeit noch kommen?! Noch ist alles Neuland..
Einen schönen Sonntag
Severine und Riesenschmutzer..die nachher in den Pool dürfen.. #m_an_in_love#


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 Betreff: Re: SDU- Wie richtig dosieren?
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mo 13. Jun 2016, 21:53 
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Guten Tag!
Wir haben Bert nun langsam aufdosiert und sind mittlerweile bei 30 Mikrogramm/kg verteilt auf drei Gaben(600-400-200). Das Verhalten ist deutlich besser: weniger hecheln, deutlich bessere Ansprechbarkeit im Training, man hat den Eindruck der Hund ist in der Lage zuzuhören, laufen an einer 10m Schleppseile ist wieder möglich etc. Bis jetzt sind die Verhaltensbesserungen noch nicht stabil sondern schwanken stark, deshalb nehme ich an, dass die Dosis noch nicht ausreicht. Trotzdem möchte ich nun gerne die Schilddrüsenwerte einmal kontrollieren lassen, mehr für mich als Orientierung. Die Dosis ist nun über 14 Tage stabil. Meine Frage ist nun, sollte ich auch fT3 und fT4 mitbestimmen lassen,gerade auch weil der fT3 Wert beim ersten Mal so niedrig war? Oder reichen zur Orientierung T3,T4 und TSH?

Liebe Grüße
Renate


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