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Soll laut neuer TÄ Forthyron absetzen - richtig??

So 13. Mär 2016, 15:27

Hallo,

ich war letzte Woche zur jährlichen Blutentnahme wegen der Schilddrüsenwerte. Da ich mit meiner alten TÄ nicht mehr zufrieden war, habe ich zu einer neuen Praxis, die gerade erst neu eröffnet hatte, gewechselt. Die Ärztin ist FÄ für Innere Medizin und kennt sich wohl auch mit Endrokrinologie aus.

Ich hatte einen tollen Eindruck, sie wirkte kompetent und mein Hund konnte zum ersten Mal überhaupt komplett ohne Maulkorb untersucht werden, weil sie sich soviel Zeit nahm. Ich war begeistert!

Einen Tag später kam der Anruf wegen der Blutergebnisse. Ich hatte ihr zuvor alle alten Werte zugefaxt, die ja nie eindeutig für eine SDU sprachen (nur T4 erniedrigt, TSH immer normal). Außerdem habe ich jetzt recherchiert und mein Hund bekam damals, als die ersten Schilddrüsenwerte abgenommen werden (vor der Entscheidung, Forthyron zu geben) einmal 2 Wochen vor Blutentnahme eine Impfung. Und beim zweiten Kontrolltermin hatte er 4 Wochen zuvor eine Prostatavergrößerung mit Blut aus dem Penis, welches mit Ypozane behandelt wurde (Hormonsenkendes Mittel, das 6 Monate wirkt).

Die neue TÄ sagte, dass mein Hund ihrer Meinung nach nie eine SDU hatte und sie langsam ausschleichen würde, wenn es ihr Hund wäre. Ich soll 1 Woche lang nur noch 1 x täglich Forthyron geben, dann 1 Woche nur noch alle 2 Tage 1 x Forthyron usw.

So, im ersten Moment war ich froh darüber, aber jetzt - wo ich darüber nachdenke, zweifle ich doch.
Geht das Ausschleichen nicht zu schnell? Woher weiß ich, daß die neue Ärztin sich auch wirklich mit der Materie auskennt? Ich bin hin und her gerissen, weil ich meinem Hund ja nicht schaden will.

Was meint Ihr?

Hier die Vorgeschichte:


Vorgeschichte

Re: Soll laut neuer TÄ Forthyron absetzen - richtig??

Mo 14. Mär 2016, 19:46

Hi
das ausschleichen sollte genauso langsam wie das einschleichen passieren. Also in 10 mü- Schritten/kg. Und gleichmäßig über die Tagesdosen verteilt.
So wie es sich anhört, sollst du die Dosis halbieren und das ist schon heftig.

Bzgl. der Zweifel, ob eine SDU vorliegt: die Zweifel sind nachvollziehbar.

LG Bea

Re: Soll laut neuer TÄ Forthyron absetzen - richtig??

Do 26. Mai 2016, 21:32

Wollte mal kurz berichten, wie es weitergegangen ist.

Seit Ende März bekommt er kein Forthyron mehr und was hat sich geändert? NIX :face: Ich hatte ja Angst, daß er total schlapp wird oder sonstige Nebenwirkungen bekommt. Aber ich konnte überhaupt keine negativen Auswirkungen feststellen.

Mal sehen, wie die nächsten Blutwerte ohne Forthyron ausfallen. Soll aber laut TÄ noch abwarten bis zur nächsten Blutentnahme. Momentan haben wir eh eine andere Baustelle (Giardien).

Re: Soll laut neuer TÄ Forthyron absetzen - richtig??

So 29. Mai 2016, 22:16

hallo campino,

hier kannst du vielleicht einiges über die Probleme mit Giardien nachlesen, damals hatte sie mein Nino auch:

viewtopic.php?f=22&t=2831&p=43091&hilit=Nino+Giardien#p43091

Re: Soll laut neuer TÄ Forthyron absetzen - richtig??

Sa 11. Jun 2016, 20:41

Danke, Jutta!

Habe mir alles durchgelesen. Zum Glück sind wir die Giardien ohne große Probleme losgeworden. Mit Panacur (7 Tage Panacur - dann eine Woche Pause - nochmal 7 Tage Panacur). Habe kohlenhydratarm gefüttert, geputzt und gewaschen wie verrückt und Darmflora Select plus von Dr. Wolz gegeben. Das bekommt er jetzt immer noch.

Panacur hat wirklich sofort angeschlagen. Schon nach der 1. Tablette hatte er keinen Durchfall mehr.

Die Kontroll-Stuhlprobe 1 Woche nach der letzten Behandlung war negativ (Giardia Zysten und Giardia AK). #schwenke #schwenke #schwenke
Zuletzt geändert von Campino am Sa 11. Jun 2016, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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