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 Betreff: Forthyron erhöhen?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 9. Nov 2015, 21:22 
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Es geht um Yukon, Border Terrier, 5 Jahre alt, 10 kg Lebendgewicht.

Er hat schon als junger Hund Krämpfe gezeigt, die nicht so richtig zuzuordnen waren.
Die Untersuchungen auf Lebershunt, Bauchspeicheldrüse blieben ohne Befund.
Ich hab die Krämpfe filmen können und die Videos einer Neurologin gezeigt.
Die vermutete, dass es vom Darmtrakt her kommt und eher nicht vom Gehirn.

Auch mein Haustierarzt geht von einem Dünndarmproblem aus.
Wofür auch ein sehr niedriger Vit. B12 Wert und ein Folsäure Wert unterhalb der Norm sprechen.

Als er Anfang des Jahres wieder mal eine Serie von Krämpfen hatte, habe ich eine Homöopathin bemüht.
Die wollte einen Rundumschlag in Blutuntersuchungen. Herausgekommen ist ein erhöhter Toxoplasmosetiter,
sowie ein viel zu niedriger T4. Folsäure und B12 nach wie vor ziemlich im Keller.
Ein paar andere Werte waren auch nicht ganz okay. Inzwischen habe ich mit Yukon einen konsequenten
Darmaufbau gemacht und Folsäure und B12 hochdosiert zugefüttert. Die werde liegen aktuell im oberen Bereich.
Was die Krämpfe angeht, so scheinen wir auf einem guten Weg zu sein. Er ist zwar nicht völlig symptomfrei,
aber er zeigt nur ganz kurze Krämpfe oder auch gar keine, sondern nur im Verhalten, dass er wohl Bauchweh hat.
Ist aber erheblich seltener geworden. Wobei ich den Tag nicht vor dem Abend loben will,
denn Pausen von bis zu einem halben Jahr hatten wir auch immer wieder mal.

Jetzt zu den Schilddrüsen Ausgangswerten vom Juni 2014:
Freies Thyroxin <03 (0.6-3.7)
T4 <07 (1.-4.0)
T3 0.872 (0.2-2.0)
TSH <0.03 (<0.5)
Cholesterin 203 (<398)
Selen 221 (200-400)

Ich hab damals nicht substituiert, weil auch die Neurologin davon ausging, dass es sich um ESS oder NTI handeln könnte.
Yukon hat sonst keine typischen SDU Symptome. Ich hab das Ganze weiter beobachtet und zwischendurch
lag der T4 mal bei 3,3. Wobei ich inzwischen fast nicht mehr glaube, dass die Auswertung richtig war.

Yukon wird jetzt seit Juni substituiert. Hab erst ganz klein angefangen, mit 100 µg pro Tag, bei 10 kg Körpergewicht.
Blutkontrolle hatte keine Erhöhung des T4 erbracht. 0,9 (1-4) war doch dann ziemlich niedrig.
Symptome hat er nach wie vor keine und keine gehabt.

Einzig die Unterwolle ist ziemlich dürftig bis gar nicht vorhanden,
ob das aber mit dem niedrigen T4 zusammenhängt...... Keine Ahnung.
Deckhaar ist völlig unauffällig. Kräftig, dick, hart und dicht gewachsen.

Ich habe ihn langsam aber sicher auf 400 µg gesteigert. Das war die Dosis auf die meine TA von vornherein hinaus wollte.
Bei der Nachkontrolle am 06.11.2015: T4 2,4 (1-4) sechs Stunden nach Medigabe.
Eigentlich soll der T 4 im oberen Drittel liegen. Da sind wir ja ziemlich weit von weg.

Dem Hund geht es gut. Unterwolle hat er allerdings immer noch keine. Ansonsten keinerlei Auffälligkeiten.

Jetzt weiß ich nicht so richtig, ob ich weiter erhöhen oder es einfach bei dieser Dosis belassen soll.
Im Verhalten zeigt er keinerlei SDU typische Anzeichen. Er ist ein sehr ruhiger Hund.
Aber das war er schon von Welpenalter an. Er ist ein "in sich ruhender" Hund.
Sollte DAS mit einer SDU zusammenhängen, dann hätte die bereits mit 11 Wochen gehabt.

Die Sache mit der fehlenden Unterwolle gibt mir doch zu denken.
Würde ich ihn jetzt abtrimmen (Fell ist sehr lose) wäre er nackt.
Meine anderen Border hatten dann immer noch eine dicke Schicht Unterwolle. Yukon hat da gar nichts.

Gruß - Marianne


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 Betreff: Re: Forthyron erhöhen?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 9. Nov 2015, 22:20 
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Hallo Marianne

zur Vorgeschichte äußere ich mich bewusst nicht.

Die Einstellung von T4 erfolgt auch auf Basis des Befindens. Wenn du der Meinung bist ihm geht es gut....

Allerdings würde es Sinn machen, Infos über die Wurfgeschwister zu erhalten (haben die Probleme?), das Anfallsverhalten im Augen zu behalten - und vielleicht wirklich mal testweise zu erhöhen (von wegen Unterfell). Hierbei sollten Puls- und Herzfrequenz im Auge behalten werden, um Überdosierungen zu erkennen.
Bei 40 µ/kg und einem Wert von 2,4 hast du noch etwas Luft zum testen.

Marianne hat geschrieben:
Symptome hat er nach wie vor keine und keine gehabt.

Naja - typische Symptome hat er keine - aber wäre das so einfach, gäbe es dieses Forum nicht.

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Forthyron erhöhen?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 10. Nov 2015, 07:50 
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BeaSin hat geschrieben:
Hallo Marianne

zur Vorgeschichte äußere ich mich bewusst nicht.

Darum ging es mir auch nicht. War nur zur allgemeinen Info gedacht.

Die Einstellung von T4 erfolgt auch auf Basis des Befindens. Wenn du der Meinung bist ihm geht es gut....

Wenn nach seinem Befinden ginge, hätte ich überhaupt nicht substituiert.
M.E. ging es ihm immer gut. Er hat sich auch unter 400 µg überhaupt nicht verändert.


Allerdings würde es Sinn machen, Infos über die Wurfgeschwister zu erhalten (haben die Probleme?), das Anfallsverhalten im Augen zu behalten -

Zu den Wurfgeschwistern habe ich leider überhaupt keine Kontakt.
Die Züchterin ist auch eher der Typ, der es nicht wahr haben will, dass ein Hund krank ist.



und vielleicht wirklich mal testweise zu erhöhen (von wegen Unterfell). Hierbei sollten Puls- und Herzfrequenz im Auge behalten werden, um Überdosierungen zu erkennen.
Bei 40 µ/kg und einem Wert von 2,4 hast du noch etwas Luft zum testen.

Das werde ich wohl versuchen. Herzfrequenz ist bei ihm eher an der unteren Grenze.
Ich hab ihn im Frühjahr auf der Ausstellung in Dortmund abhorchen lassen.
Die TÄin meinte, dass er eineextrem langsamen Herzfrequenz hätte für einen kleinen Hund.
Jetzt im Oktober hat sie das nicht mehr gesagt, aber auch da war er die Ruhe in Hundeperson.


Marianne hat geschrieben:
Symptome hat er nach wie vor keine und keine gehabt.

Naja - typische Symptome hat er keine - aber wäre das so einfach, gäbe es dieses Forum nicht.

LG Bea


So ist es. Deshalb hab ich mir hier auch angemeldet, weil ich hoffe, noch ein paar gute Tipps zu bekommen.


Ach ja, gleich noch eine Frage:
Wie sieht es mit Jod aus. Ich füttere roh und geben auf einen Tipp hin ein Viertel der Tagesmenge zum Futter.
So vermeide ich eine völlige Unterdosierung aber auch eine Überdosierung. Der Tipp kam von einer Humanärztin mit Hundeerfahrung.


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