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 Betreff: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Sa 2. Mai 2015, 19:30 
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Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil sich hier bei euch viele Schilddrüsen-Experten tummeln sollen.

Ich brauche nämlich bitte euren Rat - ich komme aus Österreich und habe eine 4 jährige DSH Hündin, seit Herbst 2014 ist sie kastriert.
Leider gibt's bei uns ja so gut wie gar keine TÄ, die sich mit der Schilddrüse wirklich auskennen, daher hoffe ich, dass ich vielleicht so Hilfe bekomme.

Ich habe vor zwei Wochen einen Bluttest bei meinem Hund durchführen lassen. Die meisten Werte sind ok, außer Albumin (leicht erniedrigt), Hämatorkrit (leicht erhöht), MCH (leicht erhöht) und Thrombozyten (erniedrigt).
Zusätzlich habe ich die Schilddrüse checken lassen. Ich weiß nicht, ob alle Labors T3 und fT3 testen - ich habe selbst mit der TÄ in der Mappe geblättert und von t3 stand da nirgendwo was.
Also habe ich nur:
T4 1.3 (1.0 - 4.0 )
ft4 0.9 (0.6 - 3.7)
TSH 0.06 (<0,5)

Tja leider ist der T4 nicht wirklich hoch, nicht wahr?
Sollte man da an eine Subsitution denken?

Die Symptome, die mich an eine SDU denken lassen:
* Energielosigkeit/Müdigkeit
* trockene Haut/nicht das beste Fell
* irgendwie ist sie "ausgetrocknet" (trockene Schleimhäute etc.)
* Hunger hat sie ohne Ende, wenn ich nicht aufpassen würde, wäre sie wahrscheinlich schon eine Kugel
* sie ist sonst eigentlich sehr relaxed, aber zu anderen Hunden kann sie schon sehr giftig werden und wenn sie Wild oder eine Katze sieht ist sie sowieso auf 180

Weswegen ich eigentlich zum Tierarzt bin ist eben die Energielosigkeit.

Erschwerend kommt nun aber Folgendes dazu: Der Hund ist schwerer Allergiker (es könnte nun also vielleicht auch eine NTI sein? habe gelesen, dass Allergien sowas auslösen und bewirken können, dass der T4-Wert sinkt, nicht aber der TSH).
Andererseits könnte es ja aber auch umgekehrt sein, dass die Allergien von der möglichen SDU kommen?

Nun weiß ich eben nicht, ob der Hund evt. von den ganzen Allergien müde ist oder von der Schilddrüse (oder vielleicht auch wegen etwas völlig anderem). Gleiches gilt für die Haut. Sie kratzt sich viel und hat an den Achseln kaum Haare - aber ist das jetzt allergiebedingt oder schilddrüsenbedingt?

Meine Tierärztin sagte, die Schilddrüse sei ok, da brauche ich gar keine Sorge zu haben.
Aber ich kann das nicht so recht glauben. Wünschen würde ich es mir zwar, aber ich zweifle dran. Werde am Montag noch zu einer anderen TÄ gehen, aber auch das ist keine ausgewiesene Spezialistin für Endokrinologie.
Hmmm

Kann man nicht einfach mal probeweise Tabletten geben? Wenn ja, wie lange? Ist das irgendwie schädlich? Ich würde das ja gerne einfach mal probieren, dann weiß ich wenigstens Bescheid.


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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: So 3. Mai 2015, 00:52 
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Hi

So sicher, wie deine TÄ, die eine Erkrankungen der Schilddrüse ausschließt, bin ich nicht.
Die Werte (auch die anderen Abweichungen) und die Symptome sind nicht eindeutig. Sie können darauf hindeuten, dass eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen könnte.
ABER… es ist sehr vage.

Natürlich „verhauen“ die Allergie n auch eine wirklich „neutrale“ Beurteilung. In der Tat könnte man hier ggf. nach Henne und Ei fragen. Aber vielleicht haben die Allergien ja auch gar nichts mit einer Schilddrüsenunterfunktion zu tun…
Auf was ist sie allergisch? Wie kommt sie denn mit den Allergien klar? Könnt ihr die Auslöser vermeiden? Bekommt sie Cortison permanent oder ab und an?

Wieso wurde sie kastriert?
Hat sich bzgl. der Probleme danach etwas verschlimmert? Gabs diese / andere Probleme vorher?

Zur angesprochenen Probesubstitution:
Systematisch ist die nicht ganz einfach.
Hierbei ist wichtig, dass Veränderungen objektiv festgestellt werden. Das heißt, dass von einem „unabhängigen Dritten“ festgestellt wird, dass messbare Faktoren sich positiv geändert haben.
Und diese Veränderungen müssen nach absetzen der Substitution auch wieder auftreten.

Treten bei der Probesubstitution Verbesserungen auf, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Insbesondere sind Verbesserungen im Bereich „Träge, Müde“ und Haarwachstum NICHT eindeutig.
Andererseits können aber eine NTI und ihre Folgen durch Substitution verschlimmert werden.

Also was kann man tun?
Eventuell kann ein TSH-Stimulationstest Klarheit verschaffen (ist aber auch mit gewissen Unsicherheiten verbunden)
Umfassende Diagnose, um andere Erkrankungen auszuschließen
Randbedingungen prüfen: Ernährung, Stress
Ggf. Verhaltenstherapie beginnen
Schilddrüsenwerte nach ca. 3-4 Monaten erneut testen (gleiche Uhrzeit, gleiches Labor)

Eine Probesubstitution OHNE mind. noch eine Vergleichsanalyse würde ich nicht durchführen!

LG Bea

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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: So 3. Mai 2015, 10:50 
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Hallo Bea,

danke für deine Einschätzung. Also: Nicht sicher eine SDU aber ebensowenig nicht sicher keine SDU. ;) #wirr#
Ich habe halt jetzt mehrfach im Internet gehört, dass die Werte vom T4 in der Mitte vom Referenzbereich liegen sollten....

Äh noch was: Könnte das irgendwas mit dem Albumin-Mangel zu tun haben?

Zu deinen Fragen: Also die Frage lautet eher, auf was ist der Hund nicht allergisch. Habe zusammen mit dem Bluttest auch ein Allergie Screening machen lassen (eben weil sie sich ständig kratzt - ich rechnete ja eigentlich nur damit, dass sie auf Futterbestandteile allergisch sein würde), aber da kam dann gleich die ganze Palette: Pollen, Gräser, Hausstaubmilbe, Futtermilbe, Schimmelpilze...

Die TÄ hat eine Hyposensibilisierung vorgeschlagen zumindest für die Gräser und die Milben. Zusätzlich bekommt sie jetzt gegen den Juckreiz Apoquel. Kortison derweil (noch?) nicht.
Vermeiden der Allergene wäre cool, geht aber nur bedingt. Ich wische sie ab, wenn wir vom Spaziergang nach Hause kommen, gesaugt wird nun noch öfter, sie hat eine antiallergene Decke bekommen und in dieser Woche wird dann voraussichtlich gebarft/eine Ausschlussdiät begonnen.

Kastriert wurde sie weil sie eine Gebärmuttervereiterung hatte.

Die ganze Geschichte in Kurzform: Ich hatte sie im März 13 bekommen. Da war sie etwas über 2 Jahre. Sie war grad noch bei der Züchterin läufig gewesen. Dann war sie bei mir drei Monate lang so, wie ich mir einen Schäferhund in ihrem Alter vorstelle. Doch dann fing's an: Sie wurde läufig und war dann drei Monate lang komplett fertig und lustlos. Nach der Läufigkeit wurde sie nämlich scheinträchtig.
Nach den drei Monaten ging es ihr dann von einem Tag auf den anderen wieder deutlich besser, aber mir kommt vor, sie war nie wieder so ganz so wie am Anfang.
Ihr ging es dann 2 Monate besser, ehe sie wieder läufig und wieder scheinträchtig wurde. Das Ganze ging dann in dem gleichen Rhythmus weiter (war zwischendurch bei zwei homöopathisch arbeitenden TÄ, um da vielleicht was zu erreichen, aber es half nix) bis eben letzten Sommer eine Pyo dazukam. Da habe ich sie dann gleich kastrieren lassen.
Nach der Kastra fielen zwar die Probleme mit den Scheinträchtigkeiten weg, aber so wie ganz am Anfang als ich sie bekommen habe wurde sie eben trotzdem nicht mehr. Sie ist jetzt so wie zwischen den Läufigkeiten/Scheinträchtigkeiten.


Zuletzt geändert von Schaeferin am So 3. Mai 2015, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: So 10. Mai 2015, 23:20 
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Hallo

inwiefern der Albuminmangel da rein spielt, kann ich nicht beurteilen.

Aber in der Tat kann man derzeit eine SDU weder diagnostizieren noch ausschließen.
Wie gesagt, könnte ein TSH-Stimulationstest weiter helfen. Oder eine erneute SD-Untersuchung und dann (zusammen mit einem guten SDU-Arzt) evtl. ein Substitutionsversuch.

Wieso hat die Züchterin sie denn so spät abgegeben? Hatte sie bei der Züchterin keinerlei Probleme?
Tauschten die Allergien erst nach der Kastra auf?

LG Bea

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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: So 17. Mai 2015, 17:45 
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Weil sie nicht zuchttauglich ist (nicht für den Schutz).
Nein, anfangs hatte sie keine Probleme als ich sie bekam. Das trat erst alles nach ca. 3 Monaten ein, als sie bei mir läufig + scheinträchtig wurde. Die Allergien hatte sie aber bestimmt schon, da sie sich vom ersten Tag an bei mir kratzte...


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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 31. Aug 2015, 20:04 
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Hallo,

ich habe nun in Absprache mit Frau Dr. W. die Probesubstitution begonnen. Seit 3 Wochen bekommt mein Hund nun die Tabletten (Forthyron 200), begonnen habe ich mit 10 ug/kg - mittlerweile habe ich auf 20 ug/kg gesteigert (also alle vier, fünf Tage um eine viertel Tablette mehr - einfach, weil ich keine Überdosierungssymptome erkennen konnte).

Ich würde sagen, man erkennt eine Besserung, aber die ist noch nicht konstant. Oder erwarte ich zu viel?
Meine Hündin ist schon viel wacher und schläft nicht mehr so viel, außerdem hat sie schon Phasen, wo sie am Spaziergang wieder an der Flexi galoppiert und sie schleicht nur mehr vereinzelt ganz langsam hinter mir her (wie sie das früher oft gemacht hat). Deutlich erkennbar auch die "Steigerung" bei Hitze: Während ich bei der letzten Hitzewelle einen Hund hatte, der nachmittags schon die 200 m bis zum Bach mehr oder weniger gezogen werden musste, waren gestern und heute Spaziergänge von 45 min drin, wobei sie sicher auch noch weiter gegangen wäre (das wollte ich aber mir und ihr nicht antun).
Auch lief sie vor mir und nicht hinter mir wie sonst. :)
Ich würde also sagen, dass es langsam aufwärts geht. Aber eben nur langsam. So ganz optimal ist es noch nicht.

Es ist alles noch nicht konstant - mal hat sie bessere und mal schlechtere Tage. Ist das einfach so? oder hängt das auch mit den Dosiserhöhungen zusammen?
Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass eine Tablette den T4 Wert SOFORT steigen lässt (also innerhalb von ein paar Stunden). Sprich: Wenn der T4 Wert bei beispielsweise 1 ist und man gibt eine halbe Tablette dann steigt der sofort, sagen wir auf 1,2. Wenn ich statt der halben Tablette eine ganze gebe steigt er dann vielleicht auf 1,4 etc.
Parallel dazu stellt natürlich die SD ihre Aktivität langsam ein, also wird man nach einer Zeit mit der gleichen Dosis nicht mehr - um beim Beispiel zu bleiben - auf 1,4 sondern vielleicht nur mehr auf 1,1 kommen.

Aber ich glaube, ich habe mir das falsch selbst erklärt, oder? Kann mir das bitte noch jemand genau erklären, wie die Tabletten wirken? Also ich meine muss man die über Wochen geben, damit der Spiegel ein bisschen ansteigt?
Bzw. wie läuft das denn, wenn der Hund eingestellt ist? Um wie viel schwankt denn der Hund von einer Dosis zur nächsten?
Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Ich kann es leider nicht besser erklären.


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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 1. Sep 2015, 20:48 
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Hi
stell dir vor die gießt Wasser auf trockene Erde: zunächst ist sie nass - alles gut. Dann versikcert das Wasser nach unten und oben ist wieder trocken. Erst wenn du ganz viel Wasser drauf gegossen hast, ist der Grundpegel so hoch, dass die Oberfläche permanent nass ist.
Heißt: anfängliche Schwankungen und Rückschläge sind normal.
Nachdem du die endgültige Dosis gefunden hast, sollte sich alles stabilisieren. Allerdings kann im Laufe der Zeit eine Dosiserhöhung (oder auch mal Erniedrigung) erforderlich werden.
LG Bea

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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2015, 09:58 
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Hallo Bea,

danke für deine Antwort. Also muss ich wohl weiterhin geduldig sein.
Ich hab halt solche Angst, dass das alles nur Zufall ist und es dem Hund gar nicht wirklich besser geht (sprich: er vielleicht doch was anderes hat).

Ich hab laut den Anweisungen von Frau D. W ja nicht mehr soooo viel Luft nach oben (also bis ich die Maximaldosis von 30 ug/kg habe).


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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Di 8. Sep 2015, 09:37 
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Liebe Bea,

einmal muss ich nun noch nerven: Kannst du mir bitte sagen, nach wie vielen Wochen ab Substitutionsbeginn ein erster Bluttest Sinn macht?
Ja, ich habe die Anleitung von Frau Dr. W., aber ich frage mich, ob man nicht vielleicht auch schon vorher "mal schauen" könnte.
Wie gesagt, ich substituiere seit vier Wochen und das Problem ist, dass nach zwei ganz guten Tagen in der zweiten Woche und ein paar recht guten Tagen in der dritten Woche nun alles wieder beim alten ist und der Hund wieder nur mehr schlapp herumhängt, sehr oft gähnt und einen völlig fertigen Eindruck (man sieht ihr irgendwie an, dass sie sich nicht wohl fühlt) macht. Hunger hat sie aber ohne Ende.

Ich will der Schilddrüse auf der einen Seite natürlich die Zeit geben, die sie braucht, aber jetzt kommt das ABER.
Da es ja keineswegs sicher ist, dass sie eine SDU hat (nur eine starke Vermutung aufgrund der vielen passenden Symptome und des niedrigen T4-Wertes) besteht ja die Möglichkeit, dass sie (zusätzlich?) noch was anderes hat.
Ihre Blutwerte sind zwar jedes Mal tipptopp und auch der Herzultraschall war ok, also gibt es auch nicht wirklich einen anderen Anhaltspunkt.
Aber ich mache mir trotzdem Sorgen, dass ich mich da jetzt lange Zeit bei der Schilddrüse "aufhalte" und umsonst warte und warte und dabei hat sie eben was ganz anderes. Daher wollte ich eben gerne wissen, ob man nicht vielleicht auch schon nach 6 Wochen oder so mal die Schilddrüsen-Werte nehmen kann. Denn falls der T4 Wert dann bei 3,8 wäre oder so (und der T3 auch ok) und sie noch immer so fertig ist liegt in meinen Augen ja die Vermutung nahe, dass die Schilddrüse nicht das Problem war?


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 Betreff: Re: SDU? NTI? + Allergie - Rat erbeten
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Do 10. Sep 2015, 19:42 
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Hi
in der Regel wird die Werte nach 2-3 Monaten analysiert.
Solange braucht es auch, um sich insgesamt zu stabilisieren.

Schaeferin hat geschrieben:
Denn falls der T4 Wert dann bei 3,8 wäre oder so (und der T3 auch ok) und sie noch immer so fertig ist liegt in meinen Augen ja die Vermutung nahe, dass die Schilddrüse nicht das Problem war?

Kann man so nicht sagen. Bzw. aus einem Wert von 3,8 in Kombination mit "müder Hund" kann man nicht zwangsläufig schließen, dass die optimale Dosis erreicht ist.
Wenn du viel Geld zur Verfügung hast, kannst du natürlich die Werte analysieren lassen. Aber sie sagen eben wenig aus.
Hierbei muss man natürlich berücksichtigen, dass die SD-Werte ohnehin relativ wenig aussagen #w_acko1#
Die Beurteilung resultiert immer aus dem Gesamteindruck: Symptome, Werte, Verhalten.

Ich würde einfach noch warten und ggf. die Dosis nach oben hin ausreizen. Manchmal kann man nach einer gewissen Zeit von einer hohen Dosis auch wieder runtergehen.

LG Bea

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