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 Betreff: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: So 1. Mär 2015, 21:34 
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Hallo,
ich frage mich, ob ich die Forthyron-Dosis bei meiner Hündin steigern soll. Der TA meint nein, aber ich könnte es probieren, wenn ich will.

Zur Vorgeschichte: meine Hündin ist 13,5 jahre alt und bekommt seit 6 Jahren Forthyron. Sie bekam das Thyroxin aufgrund der Symptome: starke Krankheitsanfälligkeit, Fellverlust, eher sehr ruhiges Wesen (v.a. für die Rasse Border Collie), will sehr oft lieber auf dem Sofa liegen als Spazieren, kein Interesse an Rüden während der Läufigkeit, starke Gewichtszunahme bei wenig Essen, sehr langsamer Puls.
Blutwerte waren bei Beginn der Substitution
T4 1,6 (1.00-4.00)
TSH 0,18 (<0,3)
fT4 16,7 (7.0-26.0)
Unser neuer Tierarzt zweifelt die Diagnose aufgrund der seiner Meinung nach tollen Blutwerte sowieso schon stark an, bzw. hält es für völlig unwahrscheinlich. Das ist auch das Problem jetzt bei der Steigerung, am Liebsten wäre ihm glaube ich ein Ausschleichen, dazu sehe ich in dem Alter aber keine Veranlassung, zumal die Infektanfälligkeit seitdem passé ist und ich nichts riskieren werde.
Jahrelang bekam sie 2x 150 µg Forthron, das T4 war damit bei 3,4, mehr wurde nicht untersucht. Eine SD-Spezialistin, die ich vor einiger Zeit angerufen habe meinte, in dem Alter ab 8 auf jeden Fall höchstens bis zu einem T4 von 3,0 dosieren. Also bekommt meine Hündin nun nur noch 2x 100 µg Forthyron. Nun war bei der Kontrollblutabnahme der T4 bei den angestrebten 2,6.
Bei der letzten Blutabnahme vor 2 Wochen, ein halbes Jahr nach der Reduzierung, war der T4 nun bei 3,2 (1,50-4,50), zugleich war der TSH erhöht 0,60 (0,03-0,40) und Cholesterin auch ein wenig 7,52 (3,49-6,699).Auch waren die Leberwerte ALT (GPT) 113 (-80) und GLDH 14,5 (-9,5) erhöht. Ich frage mich nun, ob das damit zusammenhängt, daß das Forthyron nun zu wenig ist und ich erhöhen sollte. Das fällt mir schwer, wegen der Aussage mit dem Alter und der überhaupt unklaren Diagnose SDU (mit der wir nun aber bereits 6 Jahre leben). Stutzig macht mich der TSH, aber der soll ja mit dem Alter steigen, aber ob das auch unter Subsitution so ist? Kennt Ihr das auch, daß im Alter niedrigere Werte angestrebt werden? Ich bin verwirrt und leicht ratlos, zumal wenn die Diagnose eh angezweifelt wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie blöd sich eine zu geringe LT-Dosis anfühlt, das möchte ich meiner Hündin nicht antun. Würde ich erhöhen, läge ich aber bei über 3. Danke

LG Emmaline


Zuletzt geändert von emmaline am So 1. Mär 2015, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: So 1. Mär 2015, 22:27 
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Hi emmaline

Im Prinzip und bei vielen Hunden muss die Dosierung im Alter reduziert werden.
Bei manchen aber nicht.
Ich denke, dass auch hier die gesamte Konstitution berücksichtigt werden sollte.

Ob die damalige Diagnose korrekt war oder nicht, lässt sich nie 100 % beantworten. Aber wenn es dem Hund insgesamt besser geht, dann war die Diagnose vermutlich richtig. Abgesehen davon, dass die Wert nicht so toll waren.
Wenn die Diagnose aber falsch war: dann ist es jetzt auch egal …
Nach 6 Jahren ausschleichen zu wollen dauert ewig.

Die Dosierung liegt in der Regel über 20 µg / kg.
Ich weiß nicht, was dein Hund wiegt. Bei z.B. 20 kg hast du die Dosis von 15 µg / kg auf 10 µg / kg reduziert. Das sind beides sehr geringe Dosen. Auch für einen alten Hund.

Unter Substitution ist der TSH meist gegen Null. Wie der TSH bei einem alten substituierten Hund ist, weiß ich nicht, ich vermute jedoch, dass der TSH ebenfalls gegen Null geht.
Ein TSH-Anstieg (im Alter) regt die Schilddrüse an; niedrige Schilddrüsenhormone-Spiegel führen zu einem TSH-Anstieg (Wechselwirkung Schilddrüse und TSH).
Die Aussage, dass „TSH im Alter ansteigt“ sehe ich eher in einem Zusammenhang mit einem Rückgang der Schilddrüsenaktivität im Alter.
Es gibt allerdings auch die Aussage, dass die TSH-Ansprechbarkeit der Schilddrüse im Alter abnimmt. In diesem Zuge könnte ein Anstieg von TSH (beim unsubstituierten Hund) erfolgen.
Jedenfalls steigt TSH im Alter nicht per se an und bei substituierten Hunden dürfte dieser Effekt nicht relevant sein. Hier deutet ein TSH-Anstieg eher auf eine Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen hin.

Wie viel Zeit lag denn zwischen der Tablettengabe und der Blutabnahme?
Hast du mal den Ruhepuls gemessen?

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: So 1. Mär 2015, 23:20 
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Hallo Bea,
vielen Dank für Deine Antwort. Sie hat mir erstmal einen kleinen Stein vom Herzen genommen. Denn ich möchte auch wirklich nicht reduzieren. Ich sehe da jetzt im Alter und bei der Verbesserung des Immunsystems keinen Sinn drin. Und ja, die letzten 6 Jahre kann ich nun auch nicht mehr zurückdrehen. Damit nehme ich dann meinen Frieden damit.
Vielleicht hat sie schon immer ein bißchen wenig bekommen, der TSH wurde ja nie gemessen, das war das erste Mal (weil neuer Tierarzt). Die Blutabnahme war wie immer 4 Stunden nach der Thyroxingabe. Forthyron schreibt ja 3 Stunden, aber dafür haben wir zu langen warten müssen und so sind wir wie immer bei 4 Stunden gelandet. Also könnte ich ja erstmal wieder auf die alte Dosierung (Emma wiegt 17 Kilo) und dann nochmal messen.
LG Emmaline


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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2015, 12:24 
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Hallo,
ich hatte vorhin schon ein Thema zum Zeitpunkt der Blutentnahme eröffnet, weil ich dachte, daß das allgemein interessiert. Ich wollte aber noch mal fragen: Emma bekam ja jahrelang zweimal am Tag 150ug Forthyron. Damit war der T4 immer durchgehend so ca. bei 3,4. Ich habe ja dann auf Anraten vom Arzt (wegen dem Alter) auf 2 x 100ug reduziert. T4 war dann bei 2,6.
Nun habe ich, weil bei einer erneuten Blutabnahme wegen vermehrtem Trinken (Leberwerte erhöht) als "Nebenbefund" auch der TSH erhöht war wieder auf 2x 150ug gesteigert. Nach zwei Wochen haben wir wieder Blut genommen aber wegen den Leberwerten. Der T4 war wieder bei 3,6 und TSH bei 0,4 (Ref. 0,03-0,4). Das ist doch immer noch zu niedrig, oder? TA wollte jetzt nochmal Blutwerte, weil er meinte, man könne es erst nach 4 Wochen richtig beurteilen und wir sind wegen Ausschluß Leberentzündung nach 2 Wochen gegangen.
Soll ich jetzt nochmal Blut nehmen oder gleich erhöhen. Es kostet halt immer 100 Euro und ich habe diesen Monat so viel ausgegeben wegen Lunge röntgen, Herzultraschall, pfotenverletzung, das es mir schwer fällt, das zu bezahlen, würde es natürlich im "Notfall" tun. Stimmt es, daß man die Werte erst nach 4 Wochen beurteilen kann, der T4 war ja wieder bei 3,4 wie immer unter der Dosierung. TA meinte eh, Zielwert wären vermutlich 2x 200ug, wenn man die SD therapiert.
Danke
LG Emmaline


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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2015, 22:27 
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Hallo,

ich würde es weniger von den Laborwerten als von der Lebensqualität des Hundes abmachen, ob ich erhöhe oder nicht. Verhalten und Fellqualität sind bei mir die Hauptindizien, ob die Dosierung einigermassen stimmt. Puls, Unruhe und Kotkonsistenz (Durchfall ohne sonstige Ursachen) im Blick behalten.

Ich würde nach einer, gut begründeten Dosiserhöhung, Blutwerte nehmen lassen. Bei Spike lasse ich maximal 2x im Jahr Blutwerte nehmen. Ich achte drauf, dass die Werte nicht im Fellwechsel genommen werden, da dann die Fellqualität aus anderen Gründen schlecht ist.

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2015, 22:45 
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Hallo,
Emmas Verhalten ist immer völlig unproblematisch, da kann ich nicht nach gehen. Fell ist sehr schlecht, sie ist auch kastriert.
Bei ihr war der TSH hoch gegangen nach der Reduzierung letztes Jahr und plötzlich ist auch Cholesterin hoch, Leberwerte, erniedrigte Leukos (hatte ich in einen anderem Thread geschrieben, fällt mir auf) - das ist mir schon wichtig, daß das in Ordnung kommt. Insofern würde ich es deshalb schon nach den diesbezüglichen Laborwerten abhängig machen.
Leider hatte mir die eine TÄ pauschal zur Reduzierung geraten hat, weil Emma älter als 8 ist und sie da alle Hunde höchstens bis zu einem T4 von 3 einstellt. Zuvor waren die Blutwerte top
LG Emmaline


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 Betreff: Re: Soll ich steigern?
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 19. Mai 2015, 22:27 
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Hallo,

dann würde ich persönlich erhöhen, wenn es mein Hund wäre, und nach 4-6 Wochen frühestens Blutwerte nehmen lassen. Generell würde ich nie einfach erniedrigen, nur weil der Hund ein gewisses Alter erreicht hat. So pauschal kann man das sicherlich nie sagen, dass ein Hund ab einem bestimmten Alter weniger benötigt. Man muss halt sehr genau beobachten, wie sich der individuelle Hund entwickelt im Laufe der Zeit. Einige profitieren von einer Reduktion und es gibt sicherlich auch welche, die eine Erhöhung im Alter brauchen, weil sie Stress und Schmerzen nicht mehr so einfach wegstecken können.

Liebe Grüße
Claudia

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