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 Betreff: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 10:53 
Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll.
Wo hat alles angefangen? Ich würde sagen, als mein Hund 5 Monate alt war, sah ich zunehmend zu, wie sich der Hund veränderte.
Angst und Aggressionen anderen Hunden gegenüber, obwohl er Hunde von klein auf kannte und immer Kontakt hatte.
Draußen ist er einfach nicht zur Ruhe gekommen, alles war interessant und für ihn eine totale Reizüberflutung, auch das kannte er von Anfang an.
Er hat schnell Dinge gelernt, jedoch nur zu Hause, wo die Reize der Umwelt eingedämmt waren, da war und ist er ein Vorzeige-Hund.
Irgendwann fing ich an, an mir zu zweifeln, warum haben wir all diese Probleme draußen mit einem Mops, die meist sehr gelassen und die Ruhe in Person sind, schmusen gerne...
Ich habe so viel ausprobiert (ich muss sagen es ist nicht mein erster Hund) der Hund war nicht ansprechbar, nicht ablenkbar, teilweise wie ein Irrer kam er mir vor.
Ich konnte 4-6 Std mit ihm draußen sein er kam nicht zur ruhe und war nicht trainierbar. Trotzdem hab ich nicht aufgegeben und mir eine Hundetrainerin gesucht, die vielleicht meinen Hund anders einschätzt, mir mehr erzählen kann, uns helfen kann, denn inzwischen tat der Hund mir einfach nur noch sehr leid. Warum war er so gestresst, warum lässt er sich nicht von mir helfe . Die Hundetrainerin bestätigte eigentlich meine Einschätzungen, wir hatten Einzelstunden in gewohnter Umgebung. Der Hund hatte klare Angstaggressionen, nicht allen Hunden gegenüber, eher die etwas größeren. Er kann es nicht leiden, wenn Hunde angestürmt kommen oder ihn bedrängen und trotz klarerer Zeichen nicht verstehen, dass er es nicht wünscht…..
Auch Fremden gegenüber ist er verhalten, mag sich nicht streicheln lassen, ist skeptisch (für einen Mops doch sehr ungewöhnlich, für mich ist das ok, ich finde es gar nicht so verkehrt)
Er zieht und zerrt an der Leine, da habe ich alles versucht…. Der Hund konnte es einfach nicht, weil er viel zu aufgeregt war, egal, ob wir lange oder kurze Spaziergänge machten. Ich kenne auch keinen Mops, der soviel und so gut bellen kann wie meiner, einfach in die Gegend bellen, an Ampeln nicht warten können, Kinder sind auch sehr interessant, alles Anzeichen für Stress.
Durchfälle haben irgendwann nachgelassen, Stresshecheln, bellen , jammern, Körperkontakt war zu viel für ihn draußen .
Irgendwann meinte unsere Hundetrainerin ob ich nicht mal die Schilddrüse kontrollieren lassen möchte….sie sah nach Monaten nicht wirklich Fortschritte.
Und wir trainierten und trainieren immer noch bei jedem Spaziergang.
Ich habe mich dann etwas eingelesen in die Materie, es aber dann wieder beiseite geworfen.
Irgendwann konnte ich das Leiden nicht mehr sehen und habe mit dem Tierarzt gesprochen und ihm alles berichtet, die Angst vor den Hunden, dass er eigentlich ständig dauergestresst ist, es sei denn er ist zu Hause, es aber ja auch nicht der richtige Weg wäre, den Hund zu Hause zu lassen, wir haben den Mops ja auch als Begleithund ausgewählt, perfekt für die Stadt. Dass ich mit seinem Futter wirklich aufpassen muss und er neigt schnell anzusetzen. Der Tierarzt hat bereitwillig ein gr. Blutbild gemacht und ich bat ihn ein Schilddrüsenprofil zu erstellen - "ja, machen wir."
Bekommen habe ich das gr. Blutbild , T4 und FT4 ….. klasse Argument: das reicht, wenn die Werte nicht ok gewesen wären, hätte ich die anderen noch geordert. Ich habe es dabei gelassen, mir machte es den Anschein, er kenne sich aus.

Nun gut die Werte T4 2.4 (1.3 - 4,5)
FT4 14,3 (7,7 - 47,6)

Thyroxin wollte er bei den Werten nicht geben.
Gab mir stattdessen ein Medikament was bei Aggressionen und Angst eingesetzt wird, Zuhause hatte ich die Packungsbeilage gelesen und wusste gleich, das möchte ich für meinen Hund nicht (ich weiß leider nicht mehr wie es hieß, nur noch, dass es bei längerer Einnahme abhängig macht) ich habe es wieder zurück gebracht.
Dann bekam ich ein Antidepressiva für den Hund aus der Humanmedizin….gut das konnte ich vertreten, 14 tage bekam er es und es verändert sich rein gar nichts.
Konnte ich mir auch nicht vorstellen dass es das ist, ein Versuch war es Wert.
Der Tierarzt bat mich dann, einen Hundetrainer zu nehmen und auch nach Hause einzuladen, ich erzählte ihm erneut, dass ich dies bereits vor Monaten getan habe.
Er schloss sich dann wohl mit jemand anderen kurz und gab mir forthyron 200, ich sollte ihm ½ Tablette geben.
Schon in der ersten Woche war der Hund ein anderer, nicht vom Wesen, er war sichtlich entspannter, bereit mit mir zuarbeiten, aufmerksam, was ich von ihm möchte, und ja, er konnte von heute auf morgen Dinge, an denen ich Monate lang verzweifelt bin.
Ich könnte ihm beibringen, ein anderes Verhalten abzurufen, wenn er Hunde sieht!
Mittlerweile haben wir solche Erfolge, dass er draußen auf meinem Schoß sitzen, liegen kann (zwar immer noch in der Umwelt, aber das ist ok)
Er gerät nicht mehr ins Stressbellen, hängt nicht mehr dauerhaft im Geschirr, ich kann jeder Zeit seine Aufmerksamkeit auf mich lenken und stehe im Kontakt zu ihm.
Er ist immer noch der Gleiche verrückte Kerl, mit dem man viel Spaß haben kann, aktiv wie immer, aber nicht mehr dauergestresst.
Wenn wieder Angstsituationen auftreten, wenn irgendein Hund ihn im Freilauf überfordert hat, kann er mir das zeigen, ich bekomme ihn auch sehr viel schneller wieder in den Normalzustand, zuvor hat es Wochen gedauert, bis wieder Annäherung möglich war, er ist gelassener.
Bellt nur noch eingeschränkt oder oft, bevor die Tabletten wieder fällig sind.

Nun war ich am Montag wieder zur Blutabnahme, wieder ein Akt mit den Werten, habe dann nachordern lassen und trotzdem fehlt eins.
Das war 3,5 Std. nach der Tablettengabe.

T4 4,8 (1,3 – 4,5)
FT4 21 (7,7 – 47.6)
FT3 2,6 (3,7 – 9,2)
TSH 0,03 (0,6)


Was evtl. noch von Bedeutung sein könnte, sein Gewicht. Er nimmt schnell ab und braucht deutlich mehr Futter.
Jetzt in den Wintermonaten ist das ganze noch extremer geworden, trotz mehr Futter nahm er 700g ab, 200g hat er jetzt wieder zugenommen.
-abgemagert ist er nicht, auch sieht man beim Mops nicht wirklich gut ,durch die Hautfalten, dass er abgenommen hat, jedoch fühlt man es besonders zwischen den Rippen-

Der T4 ist nun ja deutlich erhöht (dem Hund geht es gut damit, aber so wirklich berauschend ist das Ergebnis nicht)
Der Tierarzt sagt, ich kann das so weiter geben!
Ich tendiere zu senken, was meint ihr?
Und was ist mit dem FT3 Wert? (den T3 Wert habe ich leider nicht)

Ich bin einfach ratlos und freue mich auf euere Antworten.
Sabi


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 12:51 
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Hallöchen!
AAAlso: Wie alt ist denn das Möpschen?? #i_am_so_h_appy# Oder hab ich das überlesen? Die ersten Werte sind auf den 1. Blick tatsächlich nicht unbedingt auffällig.
Festhalten kann man jedoch anhand deiner Schilderungen, dass es ihm mit Forthyron besser zu gehen scheint. Und das wäre für mich erstmal ausschlaggebend.
Die WErte sind meiner Meinung nach in Ordnung. Der T4 ist knapp über dem Ref. Bereich, dass ist doch total in Ordnung! Wann hast du das Blut entnehmen lassen? Also wie viele Stunden nach der Tablettengabe?
Du schreibtst dass er mit 5 Monaten begann sich zu verändern. In der Regel ist das ja die Zeit wo die kleinen langsam Groß werden wollen und der Hormonhaushalt etwas durcheinander gewirbelt wird. Wie alt war er dann als du mit Forthyron angefangen hast? und wie lange bekommt er es jetzt?
Leider hast du die anderen WErte nicht, um einen Unterschied erkennen zu können. (Hatte ich am Anfang auch nicht)Aber das der T3 und ich denke auch der Ft3 sinkt bei der Medigabe ist normal. Boumas sind auch sehr niedrig.
Ich würde nochmal ein komplettes Blutbild machen lassen, also geriatrisches Profil + T4, ft4, T3 ft3, tsh, und TAK antikörper, das vermittelt erstmal ein ganzheitlicheres Bild. Das würde ich erstmal abwarten und genau anschauen.
Wie viel wiegt er nun genau??
Vielleicht braucht der kleine die Hormone auch nur in der schwierigen Übergangsphase des ERwachsen- werdens und du kannst das Forthyron wieder ausschleichen, und die SD erholt sich wieder...
Soweit erstmal von meinem laienhaften Halbwissen. Viel mehr kann ich leider nicht beisteuern.
LG Nadja


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 13:53 
Hallo Nadja,
Danke für deine Antwort

Genau die Gedanken hatte ich auch ,dass es am Erwachsen werden liegen könnt, ich würde das evtl.auch mit seinem Temperament begründen, er war der Kleinste im Wurf und auch schon beim Züchter sehr viel auf geweckter als seine Geschwister, hat im Welpenalter eher wenig geschlafen und war von sich aus ohne ihn zu animieren oder zu beachten sehr aktiv....Typisch Welpe dachte ich immer, er war nicht Kleine zu bekommen, so im nachhinein nicht wirklich typisch Welpe.
Hormonell ist er nicht orientiert, er interessiert sich weder auffällig für Hündin noch für Rüden, mit dennen er super zurecht kommt, wenn sie ihn nicht angehen oder überrumpeln. Mich beschützen möchte er auch nicht...so viel haben wir herausgefunden in der Zeit. Eher ist er unterwürfig und unsicher im Verhalten, wir arbeiten in Form von positiver Bestärkung, andere Erziehungesmethoden haben sich als nicht geeignet für den Hund herausgestellt und mir ist es so auch sehr viel lieber mit ihm zu arbeiten.
Sonst zeigt er keine Ängste, ist aber immer wieder Schreckhaft, wenn etwas plötzlich auftritt oder an ihm vorbei zieht.
Viele Dinge kann er heute auch noch nicht ertragen, aber das Training mit ihm zu arbeiten ist möglich, wir haben noch einen langen Weg vor uns.

Der Hund ist jetzt 1,5 Jahre alt ,mit Forthyron haben wir vor 4,5 Monaten begonnen.
Der letzte Test vor 3 Tagen, wie oben geschrieben, wurde 3,5 Std nach den Tabletten gemacht.
Einen Neuen werde ich jetzt nicht machen lassen, zum einen weil , unser TA sehr teuer ist und der Hund beim letzten Mal etwas Angst hatte (was bis lang keine Problem war) daran müssen wir jetzt arbeiten.
Postiv war, er hat dort kaum vor Stress gebellt , konnte auf meinem Schoß sitzen und sich sogar weiter anfassen lassen.
Vor der Zeit mit Forthyron undenkbar gewesen (unterbrochenes bellen, hecheln, sich nicht setzen oder legen können, in Dinge beißen, nicht ansprechbar, also höchstes Erregungeniveau)

LG
Sabi


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 14:11 
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Ich wollte damit sagen, dass bei Hunden die in die Pubertät kommen der Hormonhaushalt durcheinander gerät und manchen Hunden die Substitution in der Zeit hilft, besser damit zurecht zu kommen. Das muss sich nicht äußern in einer aktiven Auslebung der Geschlechtreife, dass mein ich nicht. Ich kann das gerade nicht gut erklären. #n_ea#
Kleinreden möchte ich deine Sorgen auch nicht, falls das so rüber gekommen ist, aber ich denke du solltest schon vorsichtig mit einer Dauermedikation sein. Du kannst die restlichen SD werte nachfordern, wenn es erst 3 Tag her ist, dadurch sparst du schon mal Geld und dem kleinen STress.
Um weitere Diagnostik wirst du nicht drum herum kommen, denn ins blaue würde ich langfristig nicht substituieren. Eine Dauermedikation kann dazu führen, oder führt sogar dazu, dass die SD ihre eigenproduktion komplett einstellt. Von evtl. weiteren Folgen ganz zu schweigen.
Eine eindeutige Diagnose ist auch bei uns nicht möglich gewesen, aber man kann die Indizien summieren und anhand der Substitution und regelmäßigen Kontrollen Anhaltspunkt bekommen.
Hast du Puls vor und nach der Substitution mal getrestet? Wenn ja, hat sich da etwas geändert?
Die Trainingsmethoden sind schon mal eine gute Basis um mit ihm zu arbeiten.
Vielleicht denkst du nochmal darüber nach die Werte nachzuordern, noch können die weitere Hinweise darstellen.
LG


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 16:41 
Hallo Nadja,
ich verstehe was du meinst mit dem Hormonhaushalt, deswegen meine ausführliche Beschreibung.
Er ist auch jetzt noch nicht durch mit der Pubertät, also die Hormone scheinen noch durcheinander zu sein....

Du vestehst mich etwas falsch ich weigere mich nicht für die Zukunft das ganze zu überprüfen und im Auge zubehalten das ist mir schon sehr wichtig...wiel mehr ist das Problem der TA der sich etwas anstellt und auch dieses mal nur die T4 Werte ermitteln ließ, gesten bat ich dann darum die andren Werte nachzuforden (was nicht ganz so einfach war) , da diese aber soweit alle für den TA ok erscheinen sieht er es nicht ein noch mehr zu emitteln zu lassen " sei unnötig!" Das nachtesten der 3 Werte kostete dann noch 35 € zusätzlich (was ansich ja kein Problem dastellt)
Ich komme nicht gegen an.
TA wechsel ist auch nicht so einfach....aus diversen Gründen. Also stehe ich so ein bisschen allleine da mit dem Ganzen (was hier ja auch viele kennen) Und so wirklich habe ich nicht, dass Gefühl den vollen Überblick und Ahnung zu haben.
Mich verwirrt das Ganze.

Den Puls vor all dem zu messen kam mir nicht in den Sinn, diese Werte habe ich nicht.
Irgendwie ist das Pulsmesen auch nciht so einfach bei dem Hund.
Wenn er unter Vollstrom (was ich nur draußen erreiche) steht ist er so aufgebracht, dass ich ihn nicht berühren kann, ich versuche es aber weiter. Habe derzeit nur seine Ruhewerte die liegen zwischen 60 und 68

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll...was ist das Richtige? Auf den TA kann ich mich in diesm Fall nicht verlassen.
Er sagte gesten am Telefon jedoch ich könne die Dosis auch minimieren / halbieren also und gucken was passiert ob sich der Hund verändert. Er sagte auch er hätte auch nie gedacht dass sich mein Hund unter der Gaben von Thyroxinüberhaupt positiv verändert, er dachte es wird noch schlimmer.
Soll ich die Dosis minimieren?
Soll ich versuchen das Forthyron langsam auszuschleichen und schauen was passiert und die Werte überprüfen.
Kann die SD nach diesr Zeit die "volle" Funktion noch übernehmen?

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 10:42 
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hey! nein, ich verstehe dich nicht falsch, ich will dir nur sagen, dass du dich nicht vom TA beeinflussen lassen darfst.
Ich meine sogar du kannst die WErte auch privat nachordern, also anrufen und sagen was du noch möchtest.
Schwer zu sagen, was man an deiner Stelle machen würde. Ganz schöne Zwickmühle.
Ich würde erstmal die kompletten Werte nachordern +geriatrisches Profil und dann weiterschauen. Ich würde wahrscheinlich auch nicht ausschleichen,wenn ich sehe, dass es ihm mit Forthyron gut geht. Bei einer langfristigen Gabe, stellt die SD ihre Produktion ein. Das ist schon riskant. Die Frage ist nur wie man langfristig definiert.
Hoffe es melden sich noch andere, das ist alles nur meine Einschätzung und DIE Ahnung und ERfahrung hab ich da leider auch nicht.
Liebe Grüße!
Nadja


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 18:21 
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Hi

nur kurz und nur zur Dosierung:
3,5 Std. nach der Tablettengabe ist es durchaus ok, wenn der SD-Wert über der oberen Grenze liegt.
Normalerweise sollte ca. 6 Std. nach der Tablettengabe untersucht werden.
T3 geht häufig unter Substitution erstmal runter.

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2013, 22:06 
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Dass der T4-Wert bei Hunden, die Thyroxin bekommen, an oder über der oberen Referenzgrenze liegen kann, steht beim Labor vetmed (idexx) sogar auf den Analysebögen. Die Tierärzte müssten die nur mal richtig lesen :-(

Liebe Grüße
Claudia

_________________
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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 14:33 
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Hallo Sabi,

wie die anderen schon schrieben, finde auch ich die Werte unter Substitution und 3,5 Std nach Tablettengabe völlig okay und sie bieten keinen Anlass die Dosis zu verringern, wenn es dem Hund gut damit mit geht.

Zum Thema Dauermedikation mit SD-Hormonen:
Die SD stellt nicht erst bei langfristiger Gabe von SD Hormonen die Eigenproduktion von SD-Hormonen ein, sondern recht schnell (nämlich sobald ein ausreichender Level an SD-Hormonen erreicht ist). Die Produktion ist über Rückkopplungssysteme geregelt, sobald genügend SD-Hormone im Blut sind, bekommt die SD ein Signal "kein Hormon produzieren". Wenn nun substituiert wird und somit durchgängig genügend SD-Hormone im Blut sind, bekommt die SD durchgängig das Signal "kein Hormon produzieren". Das ist auch Sinn der Sache. Bei einigen Erkrankungen der SD ist es z.B. notwendig, sie eine Weile ruhig zu stellen, damit sie sich erholen kann, später kann sie dann wieder selber arbeiten. Bei einigen Erkrankungen muss man dauerhaft substituieren. In aller Regel fängt die SD wieder an zu arbeiten, wenn der SD-Hormon Gehalt im Blut abfällt, wenn man die Substitution ausschleicht, unabhängig davon, wie lange sie ruhig gestellt war - wenn sie denn prinzipiell dazu in der Lage ist.

Ich hattte als Jugendliche eine sogenannte euthyrote Struma, dass heißt normale SD-Hormonwerte aber eine vergrößerte SD, weil sie nur so in der Lage war, genügend Hormone zu produzieren. Also habe ich Hormone bekommen, um sie ruhig zu stellen und sich erholen zu lassen. Ich habe insgesamt 10 Jahre Hormone genommen, bei zwei Auslassversuchen ist sie wieder "angesprungen", aber hat sich wieder vergrößert, also wieder Hormone, beim dritten Versuch hat es geklappt und seit nunmehr 18 Jahren ist alles picobello ohne Hormone.
Insofern sehe ich das Risiko "Durch Dauermedikation wird die Schilddrüse geschädigt" nicht. Auch ansonsten ist es dem Körper ziemlich egal, woher das SD-Horomon kommt - also ob aus der eigenen SD oder zugeführt, sofern genügend da ist.

Das Problem ist also, ist es eine behandlungswürdige SDU oder waren die Werte aufgrund einer anderen Erkrankung oder aufgrund von Medikamenten, akutem Stress etc. zu niedrig. Bei solchen Dingen regelt der Körper die SD-Hormone absichtlich herab, (bei voll funktionstüchtiger SD) es hat also wahrscheinlich einen Grund, warum da niedrigere Werte physiologisch sinnvoll sind. Und das sind die Situationen, wo es dann fraglich ist, ob eine Substitution sinnvoll ist oder nicht. Deshalb sollte man all diese Dinge zunächst vor der Substitution versuchen abzuklären, um sich ein genaues Bild zu machen.

LG,
Susanne

_________________
Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos (frei nach Vicco von Bülow)


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 Betreff: Re: Benötige euren Rat
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 18. Jan 2013, 11:38 
Danke für die ausführliche Antwort.

Der Hund schein schien völlig in Ordnung zu sein. Laut Blutbild alles ok.
Der TA konnt sonst auch nichts feststellen und war selbst ratlos über dieses Verhalten.
Am Futter konnte es nicht liegen er wird gebarft seit er eigenständig fressen kann.
Meine Vermutung der Dauerstress.... , da ich alles versucht habe um ihm den zu nehmen (was aber gar nicht möglich war)

Ich habe die Dosis gesenkt und der Hund ist in wenigen Tagen in alte Verhaltensmuster zurück gefallen, teils unablenkbar, umher bellen, Angst vor Hunden auch Kleine ( Dackel), ungeduld , jammern, bellt Menschen an die er auch angehen würde -so schätze ich gerade die Situation ein) nervös ,fast dauerzerren an der Leine .Aber was nun auch dazu kommt, er ist zu Hause auch unruiger und an allem interessiert was hier geschiet, er läuft auch Nachts umher. -----so gerät er ja wieder in den Dauerstress-----

Ausschleichen habe ich mir fast abgeschminkt....
Ich weiß nicht wie schnell und ob die SD Hormone produziert. Ob ich noch warten sollte -weiterer Test (evtl. bis das Kind wieder in den Brunnen gefallen ist) oder wieder erhöhen sollte ,auf die Dosis mit der wir gut zurecht gekommen sind.

Er scheint ja ein Problem mit der SD zu haben und die Hormone helfen im ja anscheint, deutlich.
-mir wäre es ansich egal, wenn mein Hund so ein Nervenbündel ist und bleibt, nur tut der Hund mir sehr leid und wer weiß zu welchen Krankheiten so ein Dauerstress noch führen kann )

Ich weiß einfach nicht welches die richtigen Entscheidungen sind, dem Tier zu liebe #s_orry#


LG Sabi


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