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 Betreff: TAK positiv
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2011, 22:10 
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Hallo,

seit Wochen lese im Netz & Büchern, um mich über SDU zu informieren.

Schwerpunkt liegt bei meinem Hund bei den Antikörpern. (TAK)

Diese wurden bei ihm positiv getestet. Leider finde ich nur „schwammige“ Aussagen zu den AK.

Nun habe ich aus drei versch. Quellen gelesen, das bei TAK positiv auf jeden Fall substituiert werden soll

Ist das so richtig?

Seine SD-Werte sehen so aus:

fT3 – 3,0 (2,5 – 9,8)
fT4 – 1,9 (0,6 – 3,7)

TSH – 0,03 (<0,5)

TAK positiv (negativ)

T3 - 0.973 (0,2 – 2,0)
T4 – 3,1 (1,0 – 4,0)

Ich finde T4 passt nicht zu den anderen Werten, die rel. niedrig sind. (?)

SD wurde getestet, da der Hund extr.stressanfällig ist und versch. Ängstlichkeiten auftreten bzw. sich verstärken. Außerdem hat er Angst vor der Angst in best. Situationen und epiletiforme Abfälle.

Wir freuen uns, wenn es hier jemanden gibt, der uns weiter helfen kann/möchte.

Viele Grüße

Ina, die an den Antikörpern verzweifelt


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2011, 23:10 
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Hallo Ira

niedrig sind nur die fT3-Werte, alle anderen sind um/über dem Mittelwert (wenn ich mich nicht verrechnet habe ;)).

TAK: es gibt in der Tat verschiedene Meinungen dazu. J. Dodds geht davon aus, dass bei positiven TAK immer eine autoimmune SDU vorliegt und man von anfang an substituieren sollte.
Andererseits werden auch bei einem gewissen Anteil gesunder Hunde positive TAK festgestellt und nur bei einem Teil von diesen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine SDU. Bei älteren TAK-Tests kann evtl. nach Impfungen eine Kreuzreaktion zwischen dem Test und den IgG auftreten und TAK vortäuschen.

Du siehst: so eindeutig sind positive TAK´s nicht.

LG Bea

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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mi 21. Dez 2011, 07:30 
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BeaSin hat geschrieben:
Hallo Ira

niedrig sind nur die fT3-Werte, alle anderen sind um/über dem Mittelwert (wenn ich mich nicht verrechnet habe ;)).


Spielen diese Werte ein Rolle?

BeaSin hat geschrieben:
TAK: es gibt in der Tat verschiedene Meinungen dazu. J. Dodds geht davon aus, dass bei positiven TAK immer eine autoimmune SDU vorliegt und man von anfang an substituieren sollte.


D.h. ich sollte ihm Forthyron geben???
BeaSin hat geschrieben:
Andererseits werden auch bei einem gewissen Anteil gesunder Hunde positive TAK festgestellt und nur bei einem Teil von diesen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine SDU. Bei älteren TAK-Tests kann evtl. nach Impfungen eine Kreuzreaktion zwischen dem Test und den IgG auftreten und TAK vortäuschen.


Geimpft wurde er nur als Welpe, dann nicht mehr...

BeaSin hat geschrieben:
Du siehst: so eindeutig sind positive TAK´s nicht.


WENN ich subtituiere - mache ich dann was falsch???

Wichtig wäre es mir schon, unserem Bub "zu helfen" Will ihm aber andererseits auf gar keinen Fall schaden, indem ich "umsonst" Hormone gebe.


Zuletzt geändert von Peter am Mi 21. Dez 2011, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
BBCode für Zitat angepasst


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 00:12 
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Hallo IRA,

wenn es mein Hund wäre, würde ich den Versuch mit Substitution machen bei den Blutwerten, den Verhaltensproblemen und positiven TAK. Wenn die Probleme unter Substitution eher schlimmer als besser werden, kann man das Thyroxin wieder ausschleichen. Die Schilddrüse nimmt, wenn sie gesund ist, ihre Funktion wieder auf.

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 11:08 
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Danke Peter fürs Korigieren meines Beitrags.

Wusste leider nicht wie es geht - ich bleibe aber dran.


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 11:14 
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claudia+spike hat geschrieben:
Hallo IRA,

wenn es mein Hund wäre, würde ich den Versuch mit Substitution machen bei den Blutwerten, den Verhaltensproblemen und positiven TAK. Wenn die Probleme unter Substitution eher schlimmer als besser werden, kann man das Thyroxin wieder ausschleichen. Die Schilddrüse nimmt, wenn sie gesund ist, ihre Funktion wieder auf.

Liebe Grüße
Claudia


Hallo Claudia,

danke für deine Antwort.

spielt fT3 eine Rolle fürs Verhalten der Hunde? Ich lese immer, dass das Augenmerk auf T4 liegt.

Fragende Grüße
Ira


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 20:57 
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Hallo Ira

Zitat:
D.h. ich sollte ihm Forthyron geben???


Das habe ich nicht gesagt, vielmehr habe ich versucht verschiedene Meinungen dazu darszustellen.
Das kann dir in diesem Forum ach niemand sagen, weil
Hier keine TÄ sind
Und selbst, wenn hier ein TÄ wäre, für die „Diagnose“ zu wenig Infos vorliegen.
Generell sollte vor der Substitution einen gründliche Anamnese erfolgen. Eine Anamnese ist einen komplette Bestandsaufnahme des Hundes: Lebensweise, Verhaltensweise, Ernährung, geriatrisches Profil – und beinhaltet insbesondere in sehr frühen Stadien der Schilddrüsenunterfunktion den Ausschluss aller anderer möglicher Ursachen der Symptome.

Zitat:
WENN ich subtituiere - mache ich dann was falsch???

Keine Ahnung – dazu müsste man eine Anamnese haben ;)


Zum TAK:
Man nimmt an, dass die autoimmune SDU in verschiedenen Stadien durchschreitet. Im ersten Stadium sind lediglich TAK feststellbar. Wie oben erwähnt, können diese aber auch bei gesunden Hunden auftreten. Und nicht alle Hunde mit einer autoimmunen Schilddrüsenunterfunktion weisen TAK auf.
In späteren Stadien steigt zunächst TSH an, bevor T4 abfällt. Klinische Symptome sind erst sehr spät feststellbar, jedoch können Verhaltensprobleme schon früher auftreten. Selten allerdings bereits in der ersten Phase, in der lediglich TAK vorhanden sind (da hier ja noch die Hormone im normalen Bereich sind).
Allerdings ist dieses Modell nicht absolut zu sehen ;)

Zu den Schilddrüse-Werten:
Für einen Interpretation sind u.a. Alter, Rasse relevant, aber auch noch vieles mehr (was z.B in der Anamnese erfragt und bei der Beurteilung berücksichtigt wird).

Die Werte liegen nicht im wirklich kritischen Bereich:
unten / oben / Mittel / Wert
T4 1 / 4 / 2,5 / 3,1
fT4 0,6 / 3,7 / 2,15 / 1,9
T3 0,2 / 2 / 1,1 / 0,973
fT3 2,5 / 9,8 / 6,15 / 3

Also ich würde dir empfehlen:
Such dir einen gutenverhaltenstherapeutischen Arzt
Lass die Werte in einem ¼ Jahr nochmal komplett nehmen
Arbeite inzwischen weiter mit deinem Hund bzgl. Angst (zusammen mit einem guten Trainer oder z.B. auch mit den Hinweisen im Buch. Empfehlenswert: Nicole Wilde: Der ängstliche Hund

Zitat:
spielt fT3 eine Rolle fürs Verhalten der Hunde? Ich lese immer, dass das Augenmerk auf T4 liegt.

Man nimmt an, dass T3 als Neurotransmitter im Gehirn eingesetzt wird. Auf jeden Fall hat T3 eine sehr bedeutende Funktion im Gehirn, so dass es natürlich auch einen Einfluss auf das Verhalten hat.
Allerdings haben nur ein sehr geringer Prozentsatz von Hunden, die an einer Schilddrüsenunterfunktion erkrankt sind, auch niedrige T3-Spiegel. Vermutlich versucht der Körper bis zum absolute letzten Moment den T3-Spiegel aufrechtzuhalten. Erst in sehr späten Stadien der Schilddrüsenunterfunktion sinkt auch T3 ab.

Gruß Bea

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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 21:39 
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Hallo Bea,

danke für die ausführliche Antwort.

Ich habe leider vergessen zu erwähnen, dass eine TÄ für Verhaltenstherapie (GTVT) schon hier war. Zwei Termine hatten wir bis jetzt.

Durch sie habe ich dann die SD testen lassen. Sie sagte mir auch, welche Werte sein müssen.

Auf Grund des Angst- Stressverhaltens unseres Hundes, und vor allem wegen den epiletiformen Anfällen, hat sie uns dazu geraten Forthyron zu geben.

Natürlich habe ich mich weiter belesen... unter anderem, dass es alles andere als einfach ist SDU zu diagnostizieren. #s_ad#

Unsere HausTÄ hat das Blutbild für ok befunden. Ist ja auch gar nicht verkehrt - trotzdem bleibe ich immer wider an den AK hängen, da unser Hunde immer wieder leistungsschwach bis depressiv wirkt. Dreimal traten bisher Lahmheiten auf, ohne Befund.

Außerdem gibt es Tage an denen er besonders "komisch" ist. Letzte Woche trat nach solch einem komischen Tag am Abend ein fast einstündiger "Schluckkrampf" auf. An diesen Tagen mach er einen introvertierten Eindruck und lässt sich z.B. ungern anfassen... #s_ad#

Sonst ist er super aufmerksam, immer bereit zu spielen oder Übungen zu machen...

Hm...

Danke fürs Lesen #u_nknown#

(Ich erwarte hier wirklich keine Diagnose o.ä., erhoffe mir aber Denkanstöße und "Entscheidungshilfen" Ich bin weit weg davon unsrem Hund "mal eben so" Hormone zuzuführen.
Denn trotzdem der Alltag mit ihm super anstrengend ist (nicht allein bleiben können ist da wirklich noch das allerkleinste Problem), ist er der weltbeste Hund!!! - solange seine Stressoren nicht auftauchen #s_ad# )


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 21:45 
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Ups...vergessen.

Danke für den Buchtipp. Ich habe natürlich schon einige Angstbücher gelesen.

Das Problem ist: Er kommt sofort in derartige Rage, dass alles weitere (vorherige Anspache o.ä.) echt nicht möglich ist. Es sein denn, es ist 100m weit weg.

Ach so: Es dreht sich bei ihm um eine Geräuschphobie. Er dreht schon durch, wenn er nur weiß, dass das geräusch kommt...

Ist also echt nicht einfach, da ich unsere Umwelt nicht dosieren kann.


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 Betreff: Re: TAK positiv
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Do 22. Dez 2011, 21:54 
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Sorry, ich bin ein bißl schusslig heute.

Er wurde komplett untersucht: Blutbilder (auch Zeckenprofil), Morbus Addison (3 Mal, weil 1mal im Graubereich), Cushing, Lebershunt . . . usw. bis hin zum CT von Kopf und Bauchraum. Herzultaschall. Rötgen der Luftröhre (wegen den merkwürdigen "Schluckkrämpfen), Stuhl, Urin,

Alles ohne Befund.

Meine hausTÄ weiß nicht mehr weiter.

Wir waren zwischenzeitlich so verzweifelt, dass wir eine Bioresonanzanalyse machen ließen. (Leberentgiftung, Darmsanierung uvm.)

Liebe Grüße und nochmal danke fürs lesen.


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