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 Betreff: Re: Verdacht SDU bei meiner JRT-Hündin
Posting Nummer:#21  BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2011, 20:18 
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Hi

FlyingC hat geschrieben:
und die TÄ auch sagte, dass ich Kehlkopffleisch und klassiche Behandlung probieren könne bevor wir Hormone geben)


Verstehe ich nicht. Was ist denn nach Meinung deiner TÄ die klassische Behandlung einer SDU?

FlyingC hat geschrieben:
Könnte man die Schilddrüse nicht rein theoretisch homöopathisch und mit Akupunktur etc. etwas mehr "in Schwung" bringen, damit sie wieder mehr Hormone produziert, oder müsste sie bei den Werten tatsächlich auch schon recht weit geschädigt sein und es ist dann nicht mehr möglich?

Bei einer primären SDU ist mit Homöopathie und Co nichts zu machen. Meistens handelt es sich um einen Autoimmunerkrankung. Sowie die SD wieder Hormone produziert, regt sich das Immunsystem auf und macht weiter die SD platt.
Bei NTIs (also Erkrankungen, die nicht ursäachlich auf die SD zurückgehen, aber die Werte drücken) kann ggf. auch auf anderem Weg eine Verbesserung der SD-Werte erreicht werden. Allerdings ist hier zu allererst die Behandlung der NTI angesagt.
Wenn die NTI aus "Dauerstress" besteht, heißt das: Stress reduzieren. Hier kann es sinnvoll sein, zusätzlich Hormone zu geben, um aus dem Teufelskreis rauszukommen.

FlyingC hat geschrieben:

Meine TÄ sagt ja, dass sie keinen Handlungsbedarf mit Thyroxin sieht, bzw. die Werte normal sind #s_cratch_one-s_head# , geben sie dann trotzdem welches raus? Da bin ich mir dann echt unsicher was die Betreuung betrifft...

Naja, was normal ist, ist relativ. Ob sie dir die Tabletten heraus gibt, musst du mit ihr klären.

Allerdings - du hast:
  • bestimmte Symptome, die auf eine SDU passen könnten
  • ein bestimmtes Verhalten, welches zu einer SDU passen könnte
  • eine Blutanalyse zu einem einzigen Zeitpunkt
  • keinen Arzt, der sich mit SDU auskennt
  • keine wirklich umfangreiche und fachkundige Anamnese.
Das heißt: letztendlich gehst du, evtl. aufgrund der Aussagen hier im Forum, davon aus, dass dein Hund eine SDU hat.

An deiner Stelle, würde ich mir einen Arzt suchen, der sich mit SDU auskennt und erst in Rücksprache mit dem substituieren.
Oder: in einem 1/4 Jahr nochmals die Werte bestimmen lassen und dann weiter entscheiden.

LG Bea

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 Betreff: Re: Verdacht SDU bei meiner JRT-Hündin
Posting Nummer:#22  BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2011, 20:29 
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BeaSin hat geschrieben:
Wenn die NTI aus "Dauerstress" besteht, heißt das: Stress reduzieren. Hier kann es sinnvoll sein, zusätzlich Hormone zu geben, um aus dem Teufelskreis rauszukommen.


Dazu eine Frage. Ein als Verhaltenstherapeut arbeitender Tierarzt lehnt die Substituierung einer Angsthündin ab, da nur die SD-Werte unterhalb der Referenz ohne klinische Symptome sind. Erst bei Haarverlust soll Thyroxin gegeben werden.

Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass man nach angefangener Substituierung den Hund lebenslang die Hormone geben muss, es gibt kein zurück mehr, da die Schilddrüse lebenslang ihre Arbeit einstellt.

Ist das denn immer so?


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 Betreff: Re: Verdacht SDU bei meiner JRT-Hündin
Posting Nummer:#23  BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2011, 23:14 
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Hi
dragonwog hat geschrieben:
Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass man nach angefangener Substituierung den Hund lebenslang die Hormone geben muss, es gibt kein zurück mehr, da die Schilddrüse lebenslang ihre Arbeit einstellt.

Ist das denn immer so?


Nein, dem ist nicht so. Man muss lediglich langsam ausschleichen, dann nimmt eine gesunde SD wieder ihre Arbeit auf.

dragonwog hat geschrieben:
Ein als Verhaltenstherapeut arbeitender Tierarzt ...


Magst du mir per PN schreiben, wer das ist?
War das wirklich seine einzige Begründung?

LG Bea

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