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 Betreff: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: So 27. Okt 2013, 11:55 
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Hallo

Mein Neuzugang ist ein ca. 10 jähriger Schäferhund, er kam mit einer massiven Entzündung der Ohren hier an. Diese wurden vom TA unter Narkose gereinigt und es wurde ein Abstrich gemacht. Leider hat er einen MRSA Keim.

Ajax ist extrem empfindlich an den Ohren, reinigen ist nur unter Narkose möglich.
Er ist kastriert, wie lange schon ist nicht bekannt.
Ajax ist lebhafter junger Senior.

Meine Frage und Überlegung ist nun, was war zuerst da, die Entzündung und deswegen diese Werte. Könnte durch die Gabe von Forthyron ein besseres Klima im Ohr geschaffen werden und so die Keime zum Verschwinden bringen.


Sein T4 wert ist < 0,5
TSH < 0,03

Bild

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VG Helga


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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: So 27. Okt 2013, 20:30 
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Hallo Helga,

es kann gut sein, dass die Werte wegen der Entzündung so niedrig sind. Eine Erhöhung der T4-Werte durch Forthyron würde dann m.E. nichts an der Entzündung ändern, denn der Körper hat ja seine Gründe, weshalb dann die Werte eher runter gehen. Ich würde also davon ausgehen, dass es für die Entzündung eher kontraproduktiv ist, T4 zu substituieren.
Ist denn im Resistenztest noch irgendwas herrausgekommen, was man beim Hund anwenden darf und was wirksam ist? M.E. sollte hier tatsächlich oberste Priorität erst mal das Eindämmen der Keime sein. Ist natürlich blöd, wenn er sich nur in Narkose an die Ohren kommen lässt, denn wenn Antibiotika nicht helfen, wäre ja spülen, spülen, spülen mit desinfizierenden Substanzen das beste, was man machen könnte.

LG,
Susanne

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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: So 27. Okt 2013, 20:57 
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Hallo

meine Überlegung bezgl. Forthyron ist die :) einmal die Werte, die im Keller sind, dann kastriert, Schäferhund mit manchmal empfindlicher Haut, zu agil und wenig zur Ruhe kommend. Normalerweise müsste er dringend Forthyron bekommen.

Was wenn seine Schwachstelle die Haut in den Ohren wäre und dies durch die SDU erst so schlimm wurde?

Viele Hunde mit SDU haben Hautläsionen.

Der Kerle ist ungefähr 10 Jahre alt, das AB das wirken würde, hat massive Nebenwirkungen.

Er bekommt zur Zeit Propolis, MSM und kollodiales Silber, ausserdem wird er roh ernährt und so hoffen wir, das sein Immunsystem die Kraft gewinnt, gegen diese Keime immun zu werden.

Er lässt niemanden an seine Ohren, ständig Narkose ist in seinem Alter auch nicht möglich.

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VG Helga


Zuletzt geändert von Vagabundus am So 27. Okt 2013, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: So 27. Okt 2013, 23:00 
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Hallo Helga,

von den weiteren Problemen, die darauf hindeuten, dass die SDU schon vorher bestanden haben, hast Du vorher nichts geschrieben. Du hattest nur gefragt, ob ein niedriger T4 durch die Entzündung kommen kann, und das ist eben auch möglich. In der jetzigen Situation kann man halt nicht feststellen, was zuerst da war. Meine Vermutung, dass es für die Entzündung kontraproduktiv sein könnte, bezog sich natürlich nur auf die Situation, wenn das T4 durch die Entzündung niedrig wäre, nicht, wenn es schon vorher bestanden hat.

LG,
Susanne

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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mo 28. Okt 2013, 17:03 
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Kennt sich aus
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Hallo Helga,

lies Dir das hier mal durch - vielleicht eine Alternative zu AB wegen dem MRSA-Keim:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=33795
http://www.cysticus.de/medikam.htm

Alles Gute!

Doris


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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 28. Okt 2013, 18:23 
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Hallo Doris :)

Ganz herzlichen Dank ~applaus~ Genau so etwas habe ich gesucht, ich habe so einen Bammel ihn mit dem AB kaputt zu machen, gerade jetzt, wo er so viel Freude am Leben hat.

Bild

Hier sind die Übeltäter

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VG Helga


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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 29. Okt 2013, 14:30 
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Hallo Helga,

also erst mal die gute Nachricht. Dein Hund hat keinen MRSA. MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Der ist bei Deinem Hund aber gar nicht gefunden worden, sondern multi-resistente Pseudomonaden, E. coli und Streptokokken. Auch nicht schön, aber besser als MRSA.

Senfölglykoside können beim Menschen eine Alternative bei unkomplizierten Infektionen sein. Allerdings soll die Wirkung wohl nicht systemisch über das Blut in alle Körperregionen sein, sondern eher über die Ausscheidungswege der Glykoside, Atemluft und Urin, weshalb sie nur bei entsprechenden Infektionen der oberen und unteren Atemwege und der Blase als Alternative genannt werden. Ob der Wirkstoff in die Bereiche in den Ohren kommt, wo er bei Deinem Hund wirken müsste, weiß ich nicht. Allerdings unterstützt Angocin auch das Immunsystem. Ich kenne es allerdings wirklich nur aus der Humanmedizin, ich habe keine Ahnung, ob es damit schon Erfahrungen bei Hunden gibt und was es ggf. an Nebenwirkungen/toxischen Wirkungen bei Hunden haben kann (da Hunde ja viele Stoffe anders verstoffwechseln als Menschen). Diesen Link http://www.heilpraktiker-foren.de/forum/archive/index.php/t-18835.html?s=03ecf2659ac9f0e6c117a426244fe595 zu einem Heilpraktiker/Tierheilpraktiker-Forum habe ich noch gefunden, da wird eher von der innerlichen Anwendung beim Hund abgeraten.

Das Antibiotikum, was als einziges gegen alles wirksam getestet wurde, ist ein Cephalosporin, die sind im Allgemeinen gut verträglich, auch bei älteren Hunden. Klar können Antibiotika immer Nebenwirkungen haben, aber Cefquinom ist kein Hammermedikament. Nun aber eine schlechte Nachricht: Das gibt es für Hunde nicht... Es wurde speziell für die Veterinärmedizin entwickelt, aber nur als Injektionslösung für Nutztiere. Könnte man für Hunde wahrscheinlich umwidmen, müsste dann aber täglich über 14 Tage bis 3 Wochen gespritzt werden… Und wenn ich meine Freundin letztens richtig verstanden habe, gibt es das auch nicht mehr oder gibt es Lieferschwierigkeiten, bin ich mir aber nicht sicher. Es gibt dann noch ein Langzeit-Cephlosporin für Hunde (Convenia, Wirkstoff Cefovecin), das wirkt nach einer Injektion 14 Tage. Das hat mein Oldie jetzt schon ein paarmal bekommen, weil es so ziemlich das einzige ist, was wir ihm mit seinen schlechten Leberwerten überhaupt noch geben können, das ist aber gegen den E.coli Keim nicht wirksam #wirr#. Das nächste, dass dann noch halbwegs wirken würde, das Ciprofloxacin, hat dann schon höhere Risiken als Cephalosporine, wobei sie meist auch gut vertragen werden, v.a. wenn Leber und Niere noch okay sind. Und die Werte sahen okay aus, Harnstoff war ein bisschen erhöht, aber falls der Hund bei der Blutabnahme nicht nüchtern war, ist das normal.

Zu welchem AB hatte Dein Tierarzt Dir denn geraten?

Insgesamt wirklich eine unschöne Situation.

LG,
Susanne

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 Betreff: Re: MRSA und zu niedrige Werte
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Di 29. Okt 2013, 17:28 
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Hallo Susanne

ja, so hatte ich es auch gelesen und war nicht so begeistert.

Meine TÄ will vorerst ihm kein AB geben, nach ihrer Meinung wenn es zu schmerzhaft wird, wieder spülen, ansonsten mit den Naturheilmitteln weitermachen und der Hilfe einer Homöopathin.

Auch eben roh ernähren, Immunsystem auf Vordermann bringen und hoffen, das er selber die Kraft aufbringt, diese Keime zu eliminieren. Diese TÄ ist ziemlich gut #g_ood#

Seit gestern Abend bekommt er das Angocin, gestern schnelll noch die sechs Km in die Apotheke gerattert und ich meine, er macht nicht so viel am Ohr umnand. Es stinkt heute auch nicht. Irgend was wirkt ~haha~

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VG Helga


Zuletzt geändert von Vagabundus am Di 29. Okt 2013, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.

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