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 Betreff: Vorsicht am Wasser !
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Sa 12. Mai 2012, 16:07 
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Vorsicht am Wasser!

Baden und Planschen in natürlichen Gewässern ist für viele Hunde das Höchste der Gefühle. Doch leider kann das nasse Vergnügen zum Alptraum für den Hund und seine Besitzer werden. Denn bei warmem Wetter und wenig Bewegung im Wasser können sich Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen, in Salz- und Süßgewässern sprunghaft vermehren und das Wasser vergiften. Beim Menschen führt das vergiftete Wasser zu mehr oder weniger schweren Hautentzündungen. Da Hunde aber auch gerne ihr Badewasser schlürfen, kommt es bei den Vierbeinern zu mitunter lebensbedrohlichen Lebervergiftungen. Das kann auch passieren wenn der Hund im verseuchten Uferschlamm oder Sandstrand buddelt.

Die Tierärztin Dorothee Bröker berichtete von drei Fällen von Hunden, die sich in den Boddengewässern rund um Greifswald vergifteten. Allen drei Hunden ging es nach einem Aufenthalt am Strand schlecht. Die Tiere erbrachen sich, mochten nichts fressen und waren schwach und antriebslos. Diese Symptome weisen auf keine spezielle Erkrankung hin und können durch ein harmloses Unwohlsein verursacht werden. Doch der Zustand der Hunde wurde immer schlimmer. Es kam zu Austrocknungserscheinungen, Leberschäden und Gelbsucht. In einem Fall führte die hochgradige Leberschädigung zu schweren Krämpfen und schließlich zum Tod der Irish Setter Hündin. Die Besitzer dieses Tieres konnten Reste des blaugrünen Schlamms, den die Hündin vor ihrer Erkrankung am Strand gefressen hatte, vom Institut für Pharmazie in Greifswald untersuchen lassen. Dieses stellte Blaualgen fest.

Diese drei Fälle sollen Hundehalter nicht davon abhalten, ihren Hund in Naturgewässern planschen zu lassen. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll, alle Gewässer, Ufer und Strände zu meiden, wenn Blaualgenwarnung besteht. Aber auch, wenn es keine Warnungen gibt, sollte man mit dem Hund unverzüglich zum Tierarzt, wenn sich dieser nach einem Spaziergang in Wassernähe erbricht. Wichtig ist, dass man dem Tierarzt genau erzählt, was der Hund gemacht hat und ob er dabei in Kontakt mit den giftigen Blaualgen gekommen sein könnte.
Quelle: Bröker et al. (2010): Blaualgenvergiftung beim Hund – drei Verdachtsfälle, Tierärztliche Praxis Kleintiere 3/2010;38 (K) 167 – 171


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