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 Betreff: Bloch / Radinger: Affe trifft Wolf
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2012, 18:30 
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Ich bin ja ein ausgesprochener Bloch-Fan. Daher verwundert es nicht, dass ich auch dieses Buch toll finde.

Der Aufbau
In den (Unter-)Kapiteln kommen zunächst theoretische Aussagen, zum Teil unterstützt durch (optisch hervorgehobene) Feldbeobachtungen an Wölfen. Dann folgen Kernsätze „Was heißt das für den Hundehalter?“
Die Bilder sind (wie immer) Klasse, nehmen jedoch auch einen Großteil des Buches ein.
Negativ fiel auf, dass einige Literaturangaben nicht im Literaturverzeichnis zu finden waren (z.B. Brian Hare, Kotrschal …). Nicht das ich alles abgeglichen hätte – aber es fehlten just die, die mich interessiert hätten…

Der Inhalt
Im Wesentlichen geht es darum, dass Bloch die Hypothese aufstellt, dass der frühe Wolf dem frühen Mensch wichtige Impulse gegeben hat, die bei Affen normalerweise nicht vorkommen, wie Kooperation, Familiensinn („Babysitter), Futtervorrat anlegen. Was ich nicht heraus gelesen habe, aber auch in die Sparte fallen würde: Kooperation mit anderen Tierarten. Hier wird aufgeführt, dass Wölfe mit Raben eng kooperieren (spannend! google) und daher durchaus auch an einer Kooperation mit Menschen hätten interessiert sein können. Vielleicht hat aber auch der Mensch daraus gelernt, Haustiere zu halten?

Spannend fand ich den Verweis auf die Moskauer Strassenhunde, die U-Bahn fahren (google: Stichwort lt. Buch „Moskows stray dogs“).


Zu den mehr praktischen Dingen zählen z.B. so Details, dass Hunde zu Beobachtungslernen fähig sind (was umstritten ist), das man aufgrund der Farbwahrnehmungen des Hundes eher blaues Spielzeug bevorzugen sollte (da ist doch echt ein Markt drin.

Was mich stört - Ja, auch das gibt’s:
Pauschalierung: „.. fällt immer wieder auf, dass die freundlichsten und sozialsten Hunde oft bei Obdachlosen oder Punkern zu finden sind, …. Liegt es daran, dass sie ständig mit ihrer Bezugsperson zusammen sind und meist auch vierbeinige Spielgefährten haben? Gewisse Art von „Freiheit“ die sie haben?….“ Bildunterschrift: „ Auch wenn sie von der Gesellschaft oft gemieden werden, kümmern sie sich meist vorbildlich um ihre Hunde.“

Wenn man schon pauschaliert, dann richtig: die alten Menschen sind nämlich auch ständig mit ihren Hunden zusammen, tun alles Mögliche für ihren Hund und deren Hunde sind (z.T.) auch extrem freundlich und sozialisiert.

Fazit:
Lesenswert

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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