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| (Th. Baumann: Ich lauf schonmal vor): Strafe oder Korrektur |
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Moderatorin
   
3334 Beiträge - Forenschreibmaschine
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Hallo
ich hab es mir gegönnt. Bisher finde ich es ganz gut, bin aber auch erst am Anfang. Aber dazu im Laufe der Zeit sicher mehr
Neugierig wie ich bin, hab ich das Buch überflogen und finde ein viel versprechendes Kapitel: „Plädoyer gegen die Bestrafung“
Ein Titel, der einen bei Thomas Baumann doch aufmerken lässt.
Beim Lesen des Kapitels wird dann klar, dass Th. Baumann eine andere Terminologie vorschlägt:
nicht Bestrafung, sondern Korrektur. Mir dem Begriffaustausch hofft er den Hundehaltern klar machen zu können, dass der Hund nicht (für ein Fehlverhalten) bestraft werden muss, sondern lediglich ein für den Menschen unerwünschtes (hundetypisches) Verhaltens korrigiert wird.
Strafe, argumentiert Th. B. ist in den Köpfen der Menschen negativ behaftet. Die menschliche Einstellung zu Strafe sei nicht biologisch (wie im Laborversuch), sondern emotionsbehaftet: gestraft wird der Straftäter etc.
Mit einem Austausch der Begriff – so denkt Th. B. - würden auch die „strafenden“ Hundehalter umdenken. Und nicht strafen (im Sinne von im Nachhinein für Untaten "Rache" nehmen), sondern (zeitrichtig und angepasst) korrigieren.
Einerseits kann ich zwar die Gedanken nachvollziehen – andererseits fürchte ich, dass dann manch einer seine Strafe nach wie vor durchführt und sie nur umbenennt.
Und: macht es wirklich Sinn, in der Hundeerziehung eine andere Terminologie zu entwickeln, als in der Verhaltensforschung?
(Th. B. findet z.B. auch die Begriffe positive und negative Strafe für den Hundehalter verwirrend, was sicher nicht völlig aus der Luft gegriffen ist ).
Gruß Bea
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